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Donnerstag, 25. Januar 2018

ZUCKERRÜBENHUMMUS

Und es begab sich, dass sich zufällig eine Zuckerrübe in meinem Vorrat befand!
Meine Neugier auf dieses mir unbekannte Gemüse war durch Natas Bericht geweckt worden.
Hab dann meine Verbindungen spielen lassen und bekam sogar drei dieser Monsterknollen, die man sonst höchstens auf einem Feld ausgraben könnte, im Handel sind die nicht erhältlich.
 Eine wunderschöne Maßerung überraschte mich beim zerlegen der Knolle
Hab mich für eine Art RübenHummus entschieden, die Rübe brauchte so eine halbe Stunde zum weichkochen, dann konnte ich sie mit Curcuma, Knoblauch, Tahini, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Zitrone und Joghurt pürieren.
Zusätzlich gab's noch ein paar Falafelbällchen, gekauft, ich geb's  zu, geröstete Karotten, gerösteter Schwarzkümmel und Sesam, einer Prise Sumach sowie Petersilie.
ZuckerrübenHummus
mit
Falafel und Karotte
Was soll ich sagen....die Optik war toll, richtig schön farbenfroh, aber die Rübe hatte schon während des Kochens so einen unangenehm kohlig-erdigen Geruch verbreitet, das bestätigte sich auch beim ersten Kosten, wobei die Gewürze schon eine ganze Menge Geschmack mitreinbringen....ich werd's vielleicht noch mal mit einer ganz frischen Rübe in der nächsten Saison versuchen, aber einen AHA-Dashabichschonimmervermisst-Effekt hatte ich nicht.

Donnerstag, 10. August 2017

KAROTTEN SHAKSHUKA

Es gab ja schon viele Versionen von Shakshuka....aber mit Gelbe Rübe noch nicht!
War auch mehr ein Zufall...Resteverwertung und Kühlschrankleermachen fürs kommende WE außer Haus standen an...
Deshalb hab ich  Zwiebel, Knoblauch und Karottenstückchen in der Pfanne schön kross angebraten, mit etwas Gemüsebrühe abgelöscht und ein wenig geköchelt, dann kamen stückige Tomaten dazu, ebenfalls noch mal kurz aufkochen, mit Baharat, Zatar, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken, in eine Auflaufform umfüllen und im Ofen dann bei 200 Grad noch etwas weiter einköcheln lassen.
Dann wohlplatziert ein nicht fipronilbelastetes Ei in eine vorgeformte Mulde setzen...unter Beobachtung im Backofen stocken lassen...fertig!
Fehlt nur noch gerösteter Schwarzkümmel und Sesam obendrauf, ein Klecks TahiniQuark mit Kreuzkümmel, für das feine Aroma eine Prise Sumach....und jetzt:
KarottenShakshuka
mit
TahiniQuark
A B S O L U T  G E L U N G E N !
Das ist das beste, was man an einem 10. August, der so tut, als ob er im November läge, genießen kann :)

Dienstag, 25. Juli 2017

BUNTE KÄSIGE AUBERGINENTALER

 Nach einem labberigen Pfannkuchen in der Mensa war mir heut noch nach was frischem Gemüsigem!
Hab dann eine Aubergine in dicke Scheiben geschnitten, kreuzweise eingeschnitten, eingeölt und zehn Minuten im Backofen gebacken.
Auf die vorgegrillte Aubergine kam dann Taleggio in dicken Scheiben und auch noch mal fünf Minuten in den Ofen.
Nun fehlen noch ein paar halbierte bunte Kirschtomaten, Kapern und getrocknete Kräuter.
Nach weiteren fünf Minuten, in denen sich schon ein köstlicher Geruch breitmacht, sieht das ganze dann so aus:
 Bunte und käsige AuberginenTaler
Ein wahrer Gaumenschmaus.
Entschädigt völlig für Wetter, Zahnarzt und Stress.

Donnerstag, 20. Juli 2017

HIMBEER FLAMKUCHEN MIT ZIEGE

Ha!
Gut dass der Sommer heut mal Pause macht...da kann ich endlich mein ständig wachsendes schlechtes Gewissen ob meines arg vernachlässigten Blogs beruhigen und mal wieder einen Flamkuchen backen!
Es darf aber ruhig was sommerliches drauf kommen, aromatische Himbeeren waren im Angebot und Zucchini haben ja gerade auch Hochsaison.
Dazu passt doch prima....Ziegenfrischkäse.
Diesmal nehme ich keinen Pizzateig, dazu war der Entschluss zu spontan, aber aus Dinkel- und Roggenvollkornmehl mit etwas Wasser, Salz, Kräutern und einem Teelöffelchen Backpulver ist schnell ein Flamkuchenteig geknetet, der dann etwas ruhen darf, bevor er mit Ziegenfrischkäse, in Streifen geschnittenen Zucchini und den superschönen Himbeeren belegt wird.
 Braucht bei 250 Grad so ungefähr eine Viertelstunde.
Bisschen Salz und Pfeffer, ein paar geröstete Pinienkerne, fertig!
 ZiegenHimbeerZucchiniFlamkuchen
Extrem stimmige Kombination!
Säuerlichfruchtige Beeren, knuspriger Boden, cremiger Frischkäse, das passt, schmeckt und macht glücklich.

Sonntag, 5. Februar 2017

ENTE IN TAMARINDE

Es gab mal wieder einen Ottolenghi!!

Viel zu lang ist es her, dass ich das letzte mal was von ihm gekocht habe...da war es dringend Zeit und außerdem eine gute Gelegenheit, endlich mal mit meinem Nachbarn das lang geplante gemeinsame Kochevent zu zu veranstalten.
So machten wir uns also auf in den nahegelegenen Asia Supermarkt, um diverse unbekannte Dinge zu besorgen.
Das Rezept für die Ente vom Herrn Otto habe ich übrigens bei Petra gefunden.




Zutaten

H ENTE
75 Gramm   Geräucherter Speck
2     Barbarie-Entenbrüste
100 ml   Weißwein
50 Gramm   Gehackte Datteln
      Tamarindenpaste


 

2 Essl.   Sojasauce
4     Sternanis
H GEMÜSE
500 Gramm   Wirsing (netto), in 1,5 Zentimeter dicke
      -Streifen geschnitten
1 Essl.   Erdnussöl
2     Knoblauchzehen, in dünne Streifen geschnitten
1     Rote Chilischote, entkernt; in Streifen
2 Teel.   Sojasauce
15 Gramm   Koriander, grob gehackt
      Schwarzer Pfeffer
      Salz
      Schwarzer Pfeffer




Zubereitung

Den Speck in einem Schmortopf unter Wenden ausbraten, bis er goldbraun und leicht knusprig ist. Die Speckstreifen herausnehmen, das Fett im Topf lassen.
Die Ente salzen, Haut einschneiden, dann mit der Haut nach unten in den Schmortopf legen. Die Hitze auf ein Minimum reduzieren und etwa 8 Minuten braten, bis sie goldbraun ist.
Die Enten herausnehmen, zum Speck legen.
Überschüssiges Fett in ein hitzebeständiges Gefäß abgießen. Den Weißwein in den Topf gießen und etwa 2 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis er auf die Hälfte reduziert ist. Gehackte Datteln, Tamarindenpaste, Sojasauce, Sternanis und etwa 100 ml Wasser zugeben, pfeffern. Alles umrühren und Entenschenkel und Speck wieder zugeben.
Den Deckel auf setzen und alles etwa 45 bis 50 Minuten köcheln lassen, dabei die Ente alle halbe Stunde wenden. Nach Bedarf noch etwas Wasser angießen, am Schluss abschmecken. Die Enten am Schluss nochmal kurz auf einem Blech unter den Backofengrill schieben, um die Haut etwas knusprig zu machen.
Währenddessen einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Wirsing hineingeben. Zwei Minuten blanchieren, abschrecken und in einem Sieb gut abtropfen lassen, etwas ausdrücken.
In einer große Bratpfanne das Erdnussöl erhitzen, Knoblauch und Chili hineingeben und unter gelegentlichem Umrühren 2 Minuten braten, bis der Knoblauch goldbraun wird. Den Wirsing unter Rühren hinzugeben und einige Minuten braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Hitze reduzieren und Sojasauce und Koriander unterrühren.
Zum Servieren den Wirsing auf vorgewärmte Teller verteilen und die Entenkeulen darauf platzieren, mit der Sauce übergießen.
Mangels Entenkeule gab es Entenbrüste.
Zwei Stück an der Zahl, die Haut eingeschnitten, dann im Speckfett scharf angebraten, die restlichen Zutaten dazugegeben, Sauce etwas einköcheln lassen und dann die Ente unter gelegentlichem Wenden garen lassen (hat bei uns so ne dreiviertel Stunde gedauert).
Währenddessen wurde der Wirsing blanchiert und dann in einer Pfanne mit Erdnussöl, Knoblauch und Chili angebraten, mit Sojasauce abgelöscht und mit Koriander garniert.
Die Mie Nudeln brauchen nur zwei Minuten kochendes Wasser, schnelle Beilage, während man die fertiggegarten Entenbrüste noch mal auf einem Backblech unter den heißen Backofengrill schiebt, um eine richtig schön knusprige Haut zu bekommen.

Entenbrust in TamarindenDattelSauce
mit
KnoblauchKorianderWirsing
und
MieNudeln
Geniales Essen! Die Ente war wirklich auf den Punkt, innen noch ganz leicht rosa, aber die Haut super knusprig und diese süßliche TamarindenDattelsauce wirklich ein Gedicht.
Memo an mich: nicht so lange warten mit dem nächsten Ottolenghi!!

Sonntag, 29. Januar 2017

GRANATAPFELPINIENKERNLACHS MIT SPINAT

 Ich hatte Lust auf Gemüse und Zeit zum Bummeln über den Grünen Markt.


Fisch:
  • 1 Lachsfilet
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Gemüse:
  • 1 Bund italienischer Spinat
  • Olivenöl
  • eine Handvoll Pinienkerne
  • 1 Zehe Knoblauch
  • ein paar Kapern plus deren Flüssigkeit
  • ein paar gehackte KalamataOliven
  • Weißweinessig
  • Granatapfelkerne
  • Basilikum
  • Zitronensaft 
Stampf:
  • Petersilienwurzel
  • Karotte
  • Milch
Der Granatapfel war diesmal von wunderbar reifer Qualität und ließ sich ohne allzugroße Sauerei entkernen.
 Mise en place:
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Spinat und die Knobaluchzehe dazugeben und anbraten.  Die Pinienkerne separat ohne Öl rösten. Zum Spinat dann die Kapern mit Flüssigkeit, Oliven, Essig, Zitrone und eine Prise Salz dazugeben. Nach dem Abkühlen die Granatapfelkerne, Pinienkerne und Basilikum und unterrühren.
Währenddessen gestückelte Karotte und Petersilienwurzel mit etwas Milch, Salz und Pfeffer weichkochen und grob stampfen sowie den Lachs kurz von beiden Seiten anbraten.
Und schon kann mehr oder weniger hübsch angerichtet werden:
 Lachs
mit GranatapfelPinienkernSpinat
und
Gemüsestampf

Den Fisch hatte ich einen Tick zu lang in der Pfanne....war etwas zu trocken. Aber das Gemüse ist echt der Hammer, die Granatäpfel passen wunderbar zum Spinat.

Donnerstag, 26. Januar 2017

LAUWARMER WALLER IN MEERRETTICHGEMÜSE

Für Mitten unter der Woche war das ein ganz wunderbares Essen!
Hat sich spontan so ergeben, ich bin ganz unverhofft an ein Stück geräucherten Waller gekommen.
Also mal geschwind in den Vorrat gucken...zum Einkaufen war keine Zeit.
Es fanden sich:
Während die Le Puy Linsen kochten, habe ich den Chicorée und die gestückelte Meyer Zitrone angebraten, mit etwas Balsamico bianco abgelöscht, ein Löffelchen Meerrettich und Frischkäse untergerührt, dann alles mit Tellicherrypfeffer und Fleur de Sel gewürzt.
Ganz kurz kam noch der geräucherte Waller zum warmwerden mit den Linsen mit in die Pfanne und schon konnte gespeist werden:
Lauwarmer Waller 
in
Meerrettichsauce 
auf 
gedünstetem Chicorée Zitronen Gemüse 
mit 
Le Puy Linsen
Das ist schon was besonderes....der süßsäuerliche Geschmack der Zitrone passt prima zum Meerrettich und dem würzigen Geschmack des Fisches, der übrigens erst leicht warm sein volles Aroma entfaltet.
Allerdings ist mein Linsenvorrat jetzt beinahe aufgebraucht....ich brauche Nachschub :D

Sonntag, 4. Dezember 2016

TAHINIFENCHEL UND MEHR

Trotz knackig kalter Temperaturen hatte ich gestern Lust und Gelegenheit, mich ein bisschen auf dem Grünen Markt in Würzburg umzuschauen.....weihnachtsmarktbedingt sind die Stände zwar im Moment umgezogen aber es gibt trotzdem eine schöne Auswahl an frischen Sachen. 

Ich habe mir einen Fenchel, einen Granatapfel und frischen Spinat mitgenommen.
Dann mal heim und ein bisschen stöbern bei den Foodbloggerkollegen....und schon war klar, was ich damit mache.
Im Knusperkabinett gab es was mit Kokosfenchel....ich variierte etwas und nahm lieber Sesam.
 
Den Fenchel habe ich in Spalten geschnitten, mit Sesamöl bestrichen und mit Zatar gewürzt.
Im Ofen braucht das Gemüse dann so eine halbe Stunde bei 200 Grad, zwischendurch mal wenden.
In der Zwischenzeit wurde der Spinat gewaschen und die Kerne aus dem Granatapfel gepuhlt (ich hab einfach noch nicht die ultimative Methode für geringstmögliche Sauerei gefunden).
Außerdem  habe ich noch eine Handvoll fränkische Le Puy Linsen gar gekocht.

Ein kleines Sößchen brauchte es auch dazu, schnell angerührt aus Tahini, Sesamöl, Zitronensaft, Kreuzkümmel und Kefir.

Ja, und dann konnte schon alles zusammen angerichtet werden und noch mit etwas geröstetem schwarzen und weißem Sesam bestreut werden.
TahiniFenchel
mit
LinsenGranatapfel und Spinat
Ist eine gute Kombination mit den knackigen Linsen, den säuerlichen Granatäpfeln und vor allem dem lauwarmem Knusperfenchel.
Kann man mal wieder machen!

Mittwoch, 19. Oktober 2016

STEINBEISSER IM FILOTEIG

Der Freitagsfisch steht noch aus...komm zu nix zur Zeit :/

So ging's los:
 
Füllung:
 
Verteilt auf Steinbeißerfilet, umhüllt mit Filoteig, bestreut mit Schwarzkümmel, gebacken im Ofen.
Nach 20 Minuten bei 180 Grad ist das Päckchen fertig.
Dazu gab's dann noch einen Dipp aus Hüttenkäse, Tahini, Zitronensaft und Kreuzkümmel.
Steinbeißer im Filoteig

Äußerst aromatischer Geschmack.
Auf diese Weise gart der Fisch quasi im eigenen Saft und der Spinat ist mildwürzig genau richtig dazu.