Freitag, 26. März 2010

POSTELEINIGES PARMESANIGES RISOTTO

Letztes Jahr um diese Zeit gab es schon den ersten Bärlauch.
Heuer spitzt er im Garten gerade mal zwei Zentimeter aus dem Boden...
Dafür war in der Gemüsekiste mal wieder Postelein.
Als erste Idee kam mir ein Posteleiniges Parmesaniges Pesto in den Sinn (nicht nur wegen der Alliteration :-D).
Aber auch andere befanden das Pesto ausprobierenswert und das vollvegane Ergebnis gar nicht so schlecht ;-).
Na gut, dann muss ich das ja jetzt nicht mehr machen, Abwechslung ist wichtig. Außerdem stellte sich beim Blättern im Blog heraus, dass es schon ewig kein Risotto mehr gab.

Also ran:

Zutaten (für 2 Personen):

600 ml Rinderfond
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
200 g Risotto-Reis (Arborio)
100 ml Weißwein
100 g Posteleinblätter
3 EL Parmesan frisch gerieben
Pfeffer, Muskat

Zubereitung:


Rinderfond in einem Topf erwärmen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Butter in einem extra Topf zerlassen, die Zwiebel mit Knoblauch darin anschwitzen, Reis zugeben und glasig andünsten.
Mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen, dann Fond zugeben und unter ständigem Rühren einköcheln lassen.
Die Posteleinblätter unterheben. Ein paar Blätter zur Dekoration aufheben :-)

Sobald das Risotto sämig ist, den geriebenen Parmesan zugeben, mit Pfeffer und einer Prise Muskat würzen, die restlichen Posteleinblätter und noch etwas extra Parmesan darüber geben!
Posteleiniges Parmesaniges Risotto

Spitze!
Schmeckt richtig frisch durch diese leicht knackigen Blätter und richtig würzig mit dem Rinderfond und dem Parmesan.
Ich mag es :-D

Und deshalb darf es mein Beitrag sein zum Gärtnerblogevent.
Garten-Koch-Event

Kommentare:

  1. Wow, das sieht ja gut aus! Mit dem Rinderfond kriegt der Risotto dann auch die Kraft - und Du hast Postelein bekommen! Ich muss morgen mal auf dem Markt suchen gehen... ;-)

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  2. "Und wo ist das Fleisch?" höre ich den Mitesser schon jammern. Ich glaube, ich muss ihn mal wieder mit Risotto quälen. ;) Außer in der Gemüsekiste, hast du Postelein in Wü schon irgendwo so gesehen? Ich komm in letzter Zeit nicht zum tegut.

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  3. @barbara:
    es war schon ganz schön würzig...vielleicht wäre etwas milderes wie Gemüsefond beim nächsten mal auch nicht schlecht...da kommt der Posteleingeschmack dann auch noch besser durch.
    Ich drück' dir die Daumen für die Suche!!

    @evi:
    Postelein kenne ich überhaupt erst seit meiner Gemüsekiste, so in den Läden/ Märkten habe ich es noch nie gesehen...
    Und für den Miteser: du kannst ihm ja noch ein kleines Steak dazu braten :-D

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  4. Im Fond steckt doch jede Menge Fleisch. Ich habe dazu noch ein paar Kräuterseitlinge gebraten serviert. Passt super!

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  5. die gibt's ja hier nicht....

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  6. Fleisch im Fond? Das ist dem Mitesser so nicht zu verkaufen. Das Steak schon eher. ;)
    Vielleicht doch mal den grünen Markt beehren, das ist dann aber immer so ein Geschleppe..

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  7. pfeffrig, posteleinig, parmesanig, peeindruckend, die vielen P's. Zu einem Pilzrisotto hätte das auch gepasst.

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  8. @schnick:
    bei uns gab es einen lauwarmen PakChoy-Salat dazu, der war auch klasse!

    @bolli:
    ich würde gerne gegen den St.Petersfisch tauschen :-D

    @evi:
    oder du gehst mal nach Schwarzach zu meiner Gemüsekistenniederlassung...

    @lamiacucina:
    als Franke hat man so seine Probleme mit dem harten und dem weichen B :-) das muss geübt werden!

    @kulinaria:
    diesmal habe ich mir die Arbeit des schluckweise Einrührens der Flüssigkeiten gespart und siehe da, es ging genauso gut :-D

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  9. Uh, ja, Schwarzach liegt so gar nicht aufm Weg. Wobei frau dann mal wieder in Dettelbach Muskatzinen abgreifen könnte. ;)
    Aber danke für den Tip, mir war nicht bewusst, dass die auch einen Hofverkauf haben. Wobei bis ichs da raus schaffe, ist die Postelein-Saison zu Ende. ;)

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  10. @evi:
    aha, du bist auch ein Muskatjunkie :-D
    ich liebe die Dinger ja!!!

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  11. Ich glaube immer noch, dass es mir schmeckt. Postelein muss aber selber angebaut werden... ;-)

    Naja, ich hatte nicht allzu viel Zeit zum Suchen.

    Der Roundup ist online.

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