Dienstag, 8. März 2011

OFENKRAPFEN

Faschingsdienstag.
Mag sein, aber das einzige, was hier Tradition hat, sind Krapfen.
Heuer mal mit einer Mostsuppe.
Und natürlich mit Vanillesauce und Hiffenmark.
Die Mostsuppe wird aus Rinderfond, Riesling und etwas angerührter Speisestärke geköchelt.
Die Vanillesauce mit Milch, gemahlener Bourbonvanille und Zucker aufgeschäumt.
Und die Krapfen kommen wieder aus dem Ofen, frittieren ist immer noch nicht so meins......

Zutaten für 10 Krapfen:

250 g Mehl
1 Prise Salz
25 g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
1/2 Ei, mittel, aufgeschlagen
150 ml lauwarme Milch
Hiffenmark

Anleitung:

Mehl und Salz in eine Schüssel sieben.
Zucker und Hefe gründlich unterheben.
In eine Mulde das verquirlte Ei geben.
Milch über die Mehlmischung geben.
Zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten, glatten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem geschmeidigen, elastischen Teig verkneten (ca. 6 – 8 min.).
In 10 gleich große Kugeln aufteilen.
Backblech mit Backpapier auslegen. Krapfen darauf - zum Gehen mit Abstand – verteilen. Mit Frischhaltefolie ca. 40 min. ruhen lassen, bis sie die doppelte Größe erreicht haben.
Ofen auf 220 °C vorheizen.
12 – 15 min. backen, bis die Krapfen aufgegangen und goldbraun sind. Abkühlen lassen.
In jeden Krapfen mit der langen Seite eines Teelöffels ein kleines Loch formen und vorsichtig mit 1 TL Hiffenmark füllen.
Jeden Krapfen mit einem feuchten Backpinsel einstreichen, in Puderzucker wenden. Fertig.
Ofenkrapfen mit Mostsuppe und Kater

Besonders fluffig heuer.
Das fand übrigens auch Jack ;-)
Wobei, eigentlich hat ihn der Rinderfond mehr angezogen :-D

Kommentare:

  1. Wieso heisst die Suppe Mostsuppe wo doch kein Most drin ist ?

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  2. Es gibt halt Gegenden, die von der Lage her bevorzugt werden (unzählige KölnerInnen fliehen bis Ausland deswegen)

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  3. klasse, das Haus stinkt nicht tagelang wie eine Frittenbude, alles schön sauber und clean, passt mir!!!

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  4. Wusste ich noch gar nicht, dass man Krapfen auch im Ofen machen kann.....das hat was, sehe ich wie Bolli!

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  5. @lamiacucina:
    ich hab' keine Ahnung, ehrlich gesagt! Oben habe ich mal den Link zum Suppenrezept ergänzt. Ich mache mich mal auf die Suche nach dem Namensursprung...

    @kulinaria:
    in die Stadt hätte ich heute aber auch nicht freiwillig gehen wollen ;-)

    @bolli:
    da sind wir uns einig :-D

    @eva:
    sind natürlich nicht ganz so saftig-fettig wie echte Krapfen. Aber warm und sofort gegessen schmecken sie echt lecker. und mein Magen verträgt sie besser als die in möglicherweise ranzigem Fett gebackenen.

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  6. Ofenkrapfen - mmmhmm, mit dem Süppchen dazu, lecker. Wenn ich am Tisch gesessen hätte, hätte ich geschaut wie Jack. :-)

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  7. @barbara:
    solange du die Tischdeko in Ruhe lässt...:-D

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  8. Oh, das ist toll! Vielen Dank für das leckere Rezept.

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  9. @frau:
    aber jetzt ist Fastenzeit ;-)

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