Gut, die Grenze zwischen knusprigem Genuss und schwarzer Ungenießbarkeit ist minimal, aber nur ein knuspriges Huhn ist ein essbares Huhn im Hause S., labbrige Haut geht gar nicht.
Eigentlich wollte ich ja Bollis Vorlage nachbauen, aber natürlich habe ich nicht wirklich erwartet, bei meinem Metzger ein Perlhuhn zu finden...aber er hatte BioHühnerkeulen.
Und wenn schon kein Perlhuhn, dann auch kein Fenchel, hatten wir ja erst.
Dafür Petersilienwurzeln, Champignons und rote Zwiebeln, in einem Sud aus Wein und Gemüsebrühe.
Die Hühnerhaut wurde gesalzen, gepfeffert, geölt und mit Erdnussbutter eingeschmiert.
Nach einer Stunde im Backofen bei 220 Grad:
Hühnerschlegel mit Erdnusskruste
auf Grillgemüse
Gut!
Aber trotzdem hätte ich sehr gerne mal so ein Perlhuhn versucht...