Bleiben wir gleich beim Thema "Öko" :-).
Auch Brokkoli auf der Pizza geht für mich so ein bisschen in Richtung "Birkenstock" :-D!
Trotzdem haben wir es bei der Pizza der Woche mal gewagt.
Und das Ergebnis: hallo, das war mal eine gute Pizzaversion!
Kann auch an den übrigen Zutaten gelegen haben:
- ein Blech Standardpizzateig
- natürlich Brokkoliröschen
- getrocknete Tomaten
- Zwiebelringe
- Cashewkerne
- Oregano und Bergbohnenkraut
und
BrokkoliSchimmelkäsePizzaLecker!Muss ich dazusagen, dass wir das Blech Pizza zu zweit leergefuttert haben?
Zum Spargel der Woche gab es Spinatbratlinge* (als Variation zu den Hirsepuffern**), Preiselbeermeerrettich und das letzte Glas Quittenchutney:
Spinatbratlinge
mit
gekochtem Spargel
*"Bratling" hört sich halt immer so nach Birkenstock an, aber die waren echt schön knusprig und eine super Ergänzung zum zarten Spargel :-)
**einfach die Hirse durch gehackten Spinat ersetzen und ein paar Haferflocken für die Bindung zugeben ;-)
Letztes Jahr waren die Johannisbeeren deutlich später dran und auch deutlich mickriger.
So sauer wie im letzten Jahr sind sie aber immer noch :-)
Damit es auf der Arbeit etwas lustiger wird, habe ich für die lieben Kollegen (und mich!) einen Teil (einen äußerst kleinen Teil) unserer Beerchen zu einem leckeren Kuchen verarbeitet.
Das Rezept dafür habe ich bei Eva gefunden, variiert wurde nur ganz wenig (vom Backen hab' ich nicht viel Ahnung, deswegen gehe ich da lieber exakter vor als sonst) und so kam nur in den Boden noch ein EL Kakaopulver, damit es etwas schokoladiger wird :-), ach ja, und statt der Löffelbiskuits (waren keine da) habe ich Zwieback und noch 1 EL Extrazucker genommen, okay, und das Mehl war Dinkelmehl (wie immer im Hause S.), aber sonst war alles genauso:
JohannisbeerHaselnussBaiserkuchen
mit
Schokomürbteigboden
Ganz schön sauer, aber auch ganz schön knusprig und nussig.
Übrig ist nichts mehr, also hat er wohl geschmeckt.
Danke an Eva für das Rezept!
Der Rucola ist gewachsen und Nudeln gab es diese Woche noch nicht.
Also Knoblauch und Frühlingszwiebeln in Olivenöl anbraten, mit Weißwein ablöschen, Muskat, Pfeffer, Kapern, Thunfischfilets im eigenen Saft und 3 EL Frischkäse zugeben und noch etwas köcheln, über die Nudeln verteilen und optional* Rucola darüberstreuen:
ThunfischKapernNudeln
mit
Rucola
Lecker!
*der Mitesser mag Salat in den Nudeln nicht so gerne, deshalb blieb mehr für mich :-)
Es geht weiter mit der Ernte im Garten!
Der Mangold wächst und gedeiht:
Grundlage:
ein Mürbteig aus 100 g Dinkelmehl, 100 g Dinkelvollkornmehl, 90 g Butter, 3 Stängeln Bergbohnenkraut, in eine Quicheform geknetet, eingestochen und vorgebacken:
Befüllt mit dem kleingeschnippeltem Mangold, ein paar sehr aromatischen halbierten Kirschtomaten, Zwiebeln und Knoblauch, Oregano, übergossen mit geschlagener Eier--Senf-Ziegenfrischkäse-Muskat-Pfeffer-Milch und bestreut mit Parmesan und Sonnenblumenkernen:
Gebacken 40 Minuten bei 180°C im Ofen, 5 Minuten gewartet vor dem Anschneiden (wie immer schwierig):
MangoldTomatenQuiche
mit
ZiegenkäseParmesanFüllung
Es hat sich eindeutig gelohnt, die Schnecken aus dem Gemüsebeet zu vertreiben, bei Trockenheit zu wässern, den Boden zu lockern und das Unkraut zu entfernen:
diese Quiche war absolut lecker und hoffentlich wächst der Mangold jetzt ordentlich weiter, damit bald wieder ein neues Essen daraus entstehen kann :-)!
Oh, wie schnell die Zeit vergeht!
Das letzte Mal gab es die Lieblingsnudeln vor zwei Jahren, unglaublich, was man dank Bloggerei alles merkt ;-)
Jedenfalls ist der Salbei im Garten inzwischen wieder lausfrei, deswegen wurden in 3 EL Butter zwei Zweige Salbei und eine geschnippelte Knoblauchzehe angeröstet, parallel Pinienkerne gebraten, Ravioli (mit Steinpilzen drin, nicht selbstgemacht, so weit bin ich immer noch nicht) gekocht, alles in der heißen Pfanne vermischt, Pfeffer und Parmesan darübergehobelt:
Ravioli
in
Salbeibutter
mit
Pinienkernen und ParmesanDas war schon mal sehr gut, noch besser war dann der Nachtisch:
Die allererste eigene Erdbeere überhaupt!
Sie war ganz, ganz arg fein, so erdbeerig wie Erdbeeren nur sein können, und sie wurde gerecht geteilt und pur genossen :-D
Endlich ist es soweit, im Garten kann das erste eigene Gemüse geerntet werden :-))
Na gut, die Kohlrabi waren noch aus der Gemüsekiste und das Kalbsschnitzel war auch zugekauft, aber Rucola und Kapuzinerkresse stammen aus Eigenanbau!
Auf die dünnen Kalbsschnitzel kam eine Schicht Senf, Serranoschinken, getrocknete Tomaten und eigener Rucola:
Die Kohlrabistifte wurden zusammen mit ein paar getrockneten Tomaten in Olivenöl scharf angebraten, dann mit einem Dressing aus Senf-Balsamico-Limettensaft vermischt, geröstete Kürbiskerne, Kapernäpfel, Zitronenmelisse, Rucola, Kapuzinerkresse (inklusive Blüten!) daruntergehoben und noch zwei Scheiben gegrillter Serranoschinken darübergebröselt:
KapuzinerkresseGartenkräuterKohlrabisalat
mit
Cordon bleu
Das hat gut geschmeckt! Vor allem diese Blumen, sehr lecker ;-))
Eigentlich sollte es ja Kartoffelbrei mit Kassler geben.
Wegen einer temporären Kartoffelunverträglichkeit des Mitessers wurde nach Alternativen gesucht.
Und die wurden bei Anikó gefunden, grün ist ja eh viel hübscher im Frühling ;-)
Das Rezept ist einfach, genau richtig für mich ;-) und wurde nur ein ganz kleines bisschen verändert:
- in 2 EL Butter
- 400 g gefrorene Erbsen
- anbraten, garkochen und pürieren
- 80 g frisch geriebenen Parmesan
- 1 EL Senf und
- 200 ml Sauerrahm zugeben
- frisch geriebene Muskatnuss
- Pfeffer
- 2 Bund frische Gartenpetersilie mitreinschnippeln
- 2 dicke Scheiben Kassler ohne Knochen anbraten
- 1 Blätterteigteilchen (fertig) aufwärmen
- 2 Bananen mit Schinken umwickeln und auch anbraten*
ParmesanigesErbsenpüree
mit
Kassler
ParmesanigesErbsenpüree
mit
Gebratener Schinkenbanane
Und die Variationen waren gut, durch die geringere Menge an Sauerrahm war das Pürée weniger suppig und mehr breiig, das mag ich lieber, der Senf bringt feine Extraschärfe und die Alternativbanane für mich war sowieso obergut :-D
Danke fürs Rezept an Anikó!
*heuer gab's noch keine, und wie geneigten Lesern vielleicht bekannt, muss es dieses Lieblingsgericht mindestens einmal im Jahr geben :-D
...im Backofen gegrilltem Wolfsbarsch.
Dafür dann einfach das Lammhack und den Feta von der schon bekannten Auberginensauce weglassen und durch gewürfelte Champignons ersetzen.
Und statt der Nudeln einen ganzen mit Kräutern gefüllten Wolfsbarsch 20 Minuten bei 160 Grad im Backofen schmoren und Brot dazu essen:
Gegrillter Wolfsbarsch
mit
AuberginenChampignonsGemüse
Schmeckt genauso gut und dauert auch nicht viel länger.