Weißen Spargel gibt es nur sonntags, Grünen auch unter der Woche* ;-)
Zuerst habe ich das Gratin bei Nathalie gesehen, dann ist es bei Ursula aufgetaucht, sicher gab es Ähnliches bei vielen anderen, bin gespannt auf Rückmeldungen!
Für meine Version habe ich aus u.g. Gründen nur grünen Spargel verwendet, der 10 Minuten gekocht, halbiert und eine Auflaufform geschichtet wurde:
Statt der bei Nathalie weggelassenen Rauke habe ich einen dicken Bund Gartenkräuter wie Pimpinelle, Bergbohnenkraut und Schnittknoblauch in die Quark-Sauerrahm-Ei-Mischung geschnippelt, den kleingewürfelten Katenschinken habe ich zusammen mit ein paar Sonnenblumenkernen und einer Handvoll geriebenen Parmesan oben auf die Masse als Abschluss gestreut.
Gebacken 15 Minuten bei 180 Grad und noch 5 Minuten gegrillt:
GrünesSpargelgratin
mit
SchinkenspeckGartenkräutern
und
SonnenblumenParmesankruste
Hab ich ja gleich gewusst, dass es lecker werden würde und für mich** war die Mischung auch gar nicht zu säuerlich, ich mag das genauso :-)
*Grund: Grüner Spargel ist mangels Schälnotwendigkeit eher ein schnelles Während-der-Woche-Essen :-D
**nur soviel zu den Mengenangaben: die 500 g Spargelportion habe ich allein als Abendessen geschafft :-)
Der Sonntagsspargel war diesmal ganz besonders aromatisch!
Kombiniert mit frühlingsfrischen Rhabarberstückchen wurde er in Alufolie gepackt, mit einer Mischung aus Weißwein, Olivenöl, etwas Agavendicksaft, Pfeffer, Salz und dem Mark einer Vanilleschote begossen, schön luftdicht verschlossen und 45 Minuten bei 160 Grad Umluft im Backofen gegart.
10 Minuten vor Schluss wurden als Beilage zwei Hirschsteaks in die Grillpfanne gelegt:
Vanilliger RhabarberSpargel
mit
Hirschsteak und Rosmarinbackofenkartoffeln*
Der Spargel war noch gut knackig nach der Garzeit, wer es weicher mag sollte ihn vielleicht etwas vorkochen.
Mit der Kombination saurer Rhabarber, fruchtiger Weißwein und weicher Vanille hat sich ein super Duft und vor allem Geschmack ergeben, das Steak hätte es gar nicht mehr unbedingt gebraucht :-D
*nicht im Bild, die wurden schon so oft gezeigt ;-)
In der Fischtheke des Fischhändlers meines Vertrauens lag ein hübscher Seefisch, den ich noch nie probiert hatte und das sollte sich ändern:
eine Meerbrasse wurde mitgenommen, auf eine Unterlage von Tomaten und Zucchini gelegt, gesalzen und gepfeffert, mit Limettensaft eingerieben und innen und außen mit frisch im Garten gepflücktem Bergbohnenkraut und Pimpinelle belegt, dazu noch ein paar Knoblauchscheiben, Olivenöl und Weißwein dazugegossen und eine halbe Stunde bei 180 Grad im Backofen gegart:
Nach der Backzeit waren die Kräuter knusprig, das Gemüse genau richtig knackig und der Fisch herrlich gar und nicht zu weich:
gekräuterte und geknoblauchte
Meerbrasse
auf
Gemüse
in
WeinsauceBesonders hübsch hat der Fisch sich nicht filetieren lassen, aber das Fleisch ging super von den dicken Gräten ab und somit hatte man gar kein Gefiesel beim Essen, was aber den Mitesser nicht davon abhielt, lieber seine Bratwurst mit Kartoffelbrei zu genießen ;-).
Ein weiteres schnelles NachGartenArbeitsessen:
fränkische Bratwürste in der Pfanne braten und den guten Pf.anni-Kartoffelbrei mit Senf dazu servieren :-)
Bratwurst
mit
Kartoffelbrei
Für die meisten wohl keine hohe Küchenkunst, ich weiß, aber das gibt es hier so selten, dass es erstens gar nicht so einfach für mich war, die Bratwurst knusprig und nicht schwarz zu braten und zweitens sehr lecker geschmeckt hat!
Wenn ihr mal nicht viel Zeit zum Kochen habt, weil ihr vielleicht lieber bei strahlendem Sonnenschein im Garten rumwerkelt und ausnahmsweise mal kein Unkraut rupft, sondern zarte Gemüse- und Salatpflänzchen pflanzt, weil ihr glaubt, dass das letzte Tiefdruckgebiet bereits die Eisheiligen waren und jetzt, toi, toi, toi, kein Bodenfrost mehr kommt, der die armen Auberginen, Paprika, Zucchini, Tomaten, Kürbis, Gurken, Rucola, Mangold oder Lollo Rosso Pflanzen töten würde und ihr aber trotzdem nicht schon wieder Lust auf Erbsensuppe sondern auf NUDELN habt, dann gebt einfach eine ordentliche Menge jungen Blattspinat tropfnass mit ein paar Kirschtomaten, Oliven, Kapern in einen Topf, dünstet alles kurz in Weißwein, zerbröckelt etwas Feta in die Sauce, röstet während die Nudeln kochen ein paar Pinienkerne an und dann:
SpinatTomatenFetaPasta
Ein sonniger Genuss!
Und heute regnet es wieder, das ist gut, jetzt werden die frischgesetzten Pflänzchen ordentlich gegossen.
Gestern war es kalt, es hat genieselt, die Heizung ist aber schon aus, da hilft nur eins: eine heiße Suppe!
So gab es statt frühlingsfrischem Salat eine Suppe mit TK-Erbsen, in Gemüsebrühe weichgekocht und püriert, ein paar Kartoffelflocken zum Binden und eine Handvoll roter Linsen.
Und damit es nicht so langweilig wird, müssen natürlich noch ein paar Wiener Würstchen mit rein.
Erbsensuppe
mit
Wienerle
Und: es hat geholfen, uns war nicht mehr kalt und satt waren wir auch.
Die Pizza der Woche:
- Dinkelhefeteig wie gehabt
- Auberginen und Tomaten (stückige aus der Dose) mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten
- Kalamataoliven und zerdrückte Kapern
- Mozzarella

AuberginenMozzarellaRucolaPizza
*statt Löwenzahn, der war zu bitter, und Brennnesseln** waren nach der letzten Unkrautaktion noch nicht genug nachgewachsen :-D
**da hätte ich gleich mal eine Frage an Herrn Lamiacucina: gehen eigentlich auch Taubnesseln, die mit den gelben Blüten? Da hätten wir nämlich noch ein paar...
Was tun, wenn nur drei Stangen Rhabarber im Gemüsefach liegen und man nach anstrengendem Unkrautjäten ganz schnell Hunger auf was Süßes hat?
- Rhabarber schnippeln
- mit Agavendicksaft und Zitronensaft beträufeln
- in eine flache Form schichten
- KnusperCrunchy Müsli mit viel Kakao mischen und drüberbröseln
- 20 Minuten bei 160° backen:
Knuspriger Rhabarbercrumble
Noch etwas Buttermilch dazu und mmmmmh weiter geht's im Garten :-D