Posts für Suchanfrage pizza werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage pizza werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. September 2015

PIZZA DER WOCHE: MANITOBA

Die Pizza der Woche gab es diesmal am Samstag.
Der Grund dafür war, dass ich mal einen anderen als meinen üblichen schnellen Dinkelpizzateig genommen habe.
Schon vor Monaten habe ich nämlich bei Cucina Casalinga eine interessante Pizza aus Manitobamehl gesehen, die wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Nur ist es gar nicht so leicht, an dieses Mehl zu kommen, die Bestellkosten im Internet waren mir für ein Päckchen Mehl dann doch ein wenig hoch und nach München, wo in der Hofbräuhaus Kunstmühle dieses spezielle Mehl hergestellt wird, kam ich irgendwie in letzter Zeit nicht.
Aber wozu hat man nette Foodbloggerkollegen!
Und so kam es, dass ich letzte Woche ein Aliquot Manitobamehl aus der Cucina e piu bekommen habe!
Denn wo sonst, als in der Piccola Panetteria bei Werner gibt es alle Mehle, die man überhaupt so haben kann.



Und da ich mich an das Originalrezept halten wollte, wurde der Teig nach Vorschrift zubereitet und das dauert nun mal seine 72 Stunden.

Rezept:
  • 250 g Manitobamehl (Type 550)
  • 150 g Wasser
  • 10 g Olivenöl
  • 5 g Salz
  • 2,5 g Frischhefe 
Alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 5 Minuten auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten.
90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen, dabei alle 30 Minuten falten. Den Teig danach für drei Tage im Kühlschrank abgedeckt bei 4°C reifen lassen.
Noch kalt zu einem dünnen Pizzaboden ausziehen, belegen und bei 280°C 10-15 Minuten auf dem Pizzastein backen

Am Samstag war es dann endlich so weit mit dem Pizzatest.

Ich habe diesmal zweierlei Beläge gemacht, Grundlage jeweils Tomatensauce und geriebener Bergkäse, dann einmal Büffelmozzarelle, Basilikum und Schnittknoblauchblüten und einmal Sardellen, Oliven, Oregano und Kapern (waren aus! Wie kann das passieren!).

Der Teig wird kalt direkt aus dem Kühlschrank in Form gezogen.
Das war schon mal ganz anders als bei meinem Teig, ich fand es auch etwas schwierig, er war doch sehr elastisch und ein wenig klebrig.

Hab' allerdings ein bisschen viel Käse genommen, der Pizzastein hat jetzt jedenfalls ordentlich Röstaromen für die nächste Pizza durch den heruntergelaufenen Käseanteil.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Pizza 
MozzarellaBergkäseBasilikumSchnittknoblauchblüte

Schmeckt natürlich wunderbar mit dem vielen Käse. Der Boden ist dünn und knusprig, am Rand auch schön luftig aufgegangen.

Jetzt kommt die zweite Pizza:
Das Oregano habe ich aus Versehen vor dem Backen dazugetan, gerade noch gemerkt, wieder runtergeholt und erst auf die fertige Pizza draufgelegt, das wäre mir sonst komplett verbrannt.

Nach 10 Minuten auf dem Pizzastein sieht es so aus:

Pizza
BergkäseSardellenOlivenOregano

Noch knuspriger! Und leider auch etwas löchrig, der Boden war doch zu dünn ausgezogen.

Mein Fazit zur Manitobamehlpizza: geschmacklich sehr gut, wirklich dünner und knuspriger Boden, irgendwie auch etwas "rustikaler" im Geschmack.
Aber die Handhabung des Teiges war für mich doch etwas schwierig, ich bin mir auch nicht sicher, ob diese lange Gehzeit im Kühlschrank jetzt soviel mehr an Geschmack bringt.
Für einen weiteren Pizzatag langt mein Mehlanteil ja noch, da probiere ich dann vielleicht mal die schnelle Methode aus!
Jedenfalls nochmal vielen lieben Dank für das Päckchen Mehl!
Ich probiere immer gern was neues aus.

Mittwoch, 15. Juli 2015

PIZZA MENÜ IN DREI TEILEN *DER HAUPTGANG*

Im Hause Sammelhamster gibt es ja eher selten mehrgängige Menüs.
Zu viele Töpfe gleichzeitig überfordern mich.

Jetzt begab es sich aber, dass die liebe Barbara von der Spielwiese angefragt hat, ob wir nicht gemeinsam mit Sus vom Corum Blog einen "Flotten Dreier" veranstalten wollen.
Und zwar einen Kulinarischen Dreier beim aktuellen BlogEvent von Zorra, das diesmal Dorothée von bushcooks kitchen ausrichtet.
Gar nicht mal so schlecht, da kann ich zumindest virtuell das mit den drei Gängen schon mal üben ;-)
Und das schöne ist ja, dass ich meine Foodblogkolleginnen nicht nur virtuell sondern ganz in echt kenne und wir schon ein paar nette, leckere Abende zusammen verbracht haben.
Probieren wir das also mal mit dem gemeinsamen virtuellen Kochen!

Auf ein gemeinsames Thema konnten wir als alte Pizzatanten uns ziemlich schnell einigen: ein Pizza Menü sollte es werden.
Und das haben wir dann auch gemacht.

Unser Pizza Menü für einen schönen warmen Sommerabend:

***
ZiegenFilataChorizoAprikosenZwiebelPizza 
vom Grill 
***

Susanne sorgt für die Pizzavorspeise, Barbara für das Pizzadessert und ich kümmere mich um den Hauptgang.

*Hauptgang beim PizzaMenü*

Da wir gerade in der heißesten Zeit dieses Jahres sind, habe ich keine Lust, mit meinem Pizzastein im Ofen die Küche noch zusätzlich aufzuheizen.
Gute Gelegenheit, mal auf dem Grill im Garten eine Pizza zu backen, hatte ich eh schon lange vor.

Aber zuerst werden ein paar Vorbereitungen getroffen für den Belag und zwar köchele ich Evis wunderbares ZwiebelLavendelconfit, das auch schon seit längerem auf der Nachkochliste steht.
Man braucht dafür:
  • 350 g geschälte und in Ringe geschnittene rote Zwiebeln
  • 3 EL Weißweinessig
  • 2 EL Blütenhonig
  • Blüten von 4 frischen Lavendelstängeln
  • Salz, Pfeffer
Zwiebeln, Essig, Honig und Lavendelblüten in einen kleinen Topf geben und bei geschlossenem Deckel etwa 60 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen und gelegentlich umrühren bis die Zwiebeln weich sind und die Flüssigkeit stark reduziert und cremig.

Dann knete ich wie gehabt meinen StandardDinkelhefeteig:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 150 ml warmes Wasser
  • 3 EL warme Milch
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
Und während der Teig geht (was bei 40 Grad Außentemperatur minimal schneller geht als sonst) bereite ich den übrigen Belag vor:
  • ZwiebelLavendelConfit
  • gewürfelte frische Aprikosen
  • geriebener Ziegenfilatakäse aus Südtirol
  • Chorizo
  • Rosmarin
Außerdem brauch ich noch:
  • Öl zum Einsprühen der Fladen 
  • Weizengrieß als Unterlage auf dem Backpapier 

Dann geht's los!
Erst mal kommt ordentlich Kohle auf den Grill um eine möglichst heiße Temperatur zu erzeugen.
Dann wird es spannend.
Einen ausgerollten Teigfladen (insgesamt habe ich drei Fladen gemacht) mit Öl besprühen, auf ein mit etwas Weizengrieß bestreutes Backpapier legen und mit der Backpapierseite nach oben auf den Grill legen.
Deckel schließen und zwei Minuten warten.
Dann den heißen Fladen vom Grill nehmen, vom Backpapier lösen und umdrehen, die andere Seite ebenfalls mit Öl einsprühen und mit etwas Weizengrieß bestreuen.
Der Fladen ist fantastisch aufgegangen!

Jetzt wieder umdrehen und die bereits vorgegrillte Seite mit den vorbereiteten Zutaten belegen.
Ich schreibe das so ausführlich, weil ich natürlich prompt beim ersten Versuch die falsche Seite belegt hatte.
Ich kann sowas :-/
Wenn der Fladen dann ordnungsgemäß belegt ist, kommt er wieder auf den heißen Grill, Deckel drauf und wird noch mal circa drei Minuten gebacken.
Und voilà: die erste Pizza vom Grill ist fertig!
 
Läßt sich ganz hervorragend vom Grillrost runternehmen.
Der Käse ist prima geschmolzen, die Aprikosen schön fruchtig weich, die Chorizo leicht knusprig und das LavendelZwiebelconfit in Kombination mit dem Rosmarin einfach der Hammer.
ZiegenFilataChorizoAprikosenZwiebelPizza
vom
Grill
Ich würde mal sagen: genial!
Der Boden ist super knusprig, der Teig wunderbar aufgegangen und luftig, der Belag harmoniert hervorragend.
Natürlich ist der Käse jetzt nicht so knusprig braun wie im Backofen, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
Fazit: das Experiment "Pizza vom Grill" ist gelungen.
Und genauso gelungen ist unser gemeinsames virtuelles Kochen in drei Gängen!
Hat Spaß gemacht, liebe Barbara, liebe Sus!
Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Sonntag, 30. Dezember 2012

ENDLICH WIEDER PIZZA

So, die Feiertage sind geschafft und wir können wieder zuhause kochen ;-)
Als erstes gibt es: PIZZA!

Bei den diversen Weihnachtsmenüs gab es nie eine zur Auswahl, sonst hätte ich natürlich sofort Pizza statt Braten gewählt :-)
Nee, Spass, unser Weihnachtsessen war schon fein heuer.

So, jetzt zur Pizza.
Es gab mal wieder halb halb.
Ich wollte auf meiner Hälfte Radicchio, den der Mitgenießer nicht ausstehen kann, kombiniert mit Apfelscheiben, Rosmarin und Blue Stilton.
Die zweite Hälfte wurde belegt mit einer Käsetomatensauce, Speckwürfeln, Tomaten, Rosmarin und viel geriebenem Old Amsterdam.
 Zwei halbe Pizzen mit Dinkelhefeteig.
 
Old Amsterdam Tomaten Speck Pizza
 
Radicchio Blue Stilton Pizza

Oh ja, das hat mir gefehlt :-)

Sonntag, 23. August 2015

GENUSSBLOGGERTREFFEN IM AUGUST

Im Sommer verlegen wir den monatlichen Stammtisch der Würzburger Genussbloggergruppe ja gern mal woanders hin.
Dieses Mal dachten wir, es wäre doch wieder schön, der Osteria trio einen Besuch abzustatten, da waren wir ja wirklich schon lang nicht mehr.

Außerdem waren diesmal seltene und noch nie gesehene Gäste anwesend außer den bereits bekannten und gern gesehenen!
Da es diesmal kein Menü gab sondern wir à la Carte bestellten, wurde zuerst mal die umfangreiche Pizzakarte studiert!
Da fällt die Auswahl echt nicht leicht...hört sich alles gut an.
Da unser neuester Stammtischbesucher zwar ein Blogger aber kein Foodblogger ist, darf er sich ganz für sich alleine seine Pizza aussuchen.
Auf einem eigenen Teller ;-)

Der Rest fing mal mit Tirol an:
Pizza Tirolese 
mit 
Mozzarella/ Speck/ Tapenade/ Büffelmozzarella

Schön würzig salziger Geschmack, knuspriger luftiger Boden, gute Wahl für die Vorspeisenpizza.

Jetzt kommt die immergernwieder Variante!
Pizza Siziliana
mit
Mozzarella/ Kapern/ Oliven/ Sardellen/ Tomaten

Auch die Hauptspeisenpizza war eine super Wahl!
Sardellen sind immer lecker.

Dann wurde es schwierig!
Wir hatten nicht mehr viel Zeit, weil der Tisch nach uns anderweitig vergeben war, und es hätte doch noch soviel zum Ausprobieren gegeben auf der Karte....
Also, schnell entscheiden:
Pizza Syracusana
mit
Mozzarella/ Auberginen/ Kapern/ Oregano/ Bufala

Fein. Hab' ich auch gemocht.
So richtig satt war ich jetzt zwar noch nicht....Pizza kann ich ja immer und viel essen, aber hilft alles nix, wir müssen raus.
Also führte der Weg über den Main zurück in die Stadt zur besten Eisdiele am Platz.
Vom Eis habe ich leider kein Bild.....vielleicht haben die anderen Kollegen eins gemacht?

Und da es tatsächlich noch mal eine laue Sommernacht war, konnten wir auch gemütlich am Ratskeller draußen sitzend noch einen schönen kühlen AperolSprizz zum Abschluss genießen.
 
Es war ein interessanter Abend, ich habe viel gehört über SEO Content und Suchmaschinenoptimierung und weiß jetzt auch Bescheid über die aktuellen Zugriffszahlen meines Blogs sowie alles über das ehemalige Einfuhrverbot von Crottin in Deutschland...und gut gegessen haben wir trotzdem auch :-D

Hat Spaß gemacht!

Sonntag, 4. August 2013

Pizzaabend

Was für ein schöner Abend war das gestern!

Wir starteten mit einer wunderbaren Vorspeise.
Gegrillte Melone mit Schinken
Marinierter Feta
Tomatenschaum mit Shrimpscocktail
Es folgte Pizza Nr. 1.
Pizza Nr. 2, mein persönlicher Favorit.
Auf Pizza Nr. 3 war herrlich viel Käse.
Und Pizza Nr. 4 war üppig wurstig ;-).
Pizza Nr. 5 durften wir mit nach Hause nehmen. Ging echt nicht mehr.
Aber Nachtisch geht immer. 
ChiliSchokosauce auf Kokos
Espresso und Cookies
Und nebenbei  RosmarinZitronenGrissini.
Auch wenn ich immer noch satt bin: das war ein wirklich schöner Abend.
Vielen Dank an die Pizzabäcker. Ich fand es total nett, dass ihr extra für uns Zutaten ausgesucht habt, die ihr sonst vielleicht nicht so mögt!

Samstag, 10. Oktober 2015

PIZZA DER WOCHE MIT BUCHWEIZENTEIG

Ist ja nicht so, dass es letzte Woche beim Großen Treffen nicht genug Pizza gegeben hätte, aber die Tradition des Pizzafreitags muss unbedingt gewahrt bleiben und außerdem gab es schon viel zu lange keine selbstgebackene Pizza mehr.
Und noch dazu steht nach dem Manitobamehltest noch der Buchweizenmehltest aus.
Die liebe Sus vom CorumBlog hatte nämlich neulich diese Version und spätestens nach meinem Bretagneurlaub stehe ich ja noch mehr auf Buchweizen in jeder Form.

Rezept für den Teig
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen getrocknete Hefe
  • 150 ml warmes Wasser
  • 3 EL Öl
  • 3 EL Milch
  • Salz
Ein paar Minuten verkneten und dann an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.

So, und jetzt: Mise en Place.
Ganz wichtig ist die Tomatensauce, im Sommer mit Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch eingekocht, und viel geriebener Emmentaler.
 
Beim Belag entscheide ich mich diesmal für eine wilde Mischung:
  • ungarische Kolbász
  • türkische Feigen
  • italienischer Taleggio
  • Fleur de sel aus der Bretagne
  • Olivenöl aus der Toskana
  • Rosmarin aus Würzburg
Der Teig lässt sich nicht so schön formen wie mein üblicher Standardteig, ist irgendwie klebriger und reißt leichter....
 ....aber irgendwie kriege ich ihn auf meinen Pizzastein und kann ihn belegen.
Und nach 10 Minuten bei 250 Grad auf dem Pizzastein sieht es dann so aus:
Herrlich knuspriger Teig und würziger Käse, dazu scharfe Salami und fruchtiges Obst....ich glaube, die Kombination war nicht schlecht gewählt.
Der Boden schmeckt deutlich "rustikaler", richtig schön herzhaft.
Mir gefällt das.
Die löchrigen Stellen im Teig sind mit gebackenem Käse gefüllt auf jeden Fall auch sehr gut.

Und außerdem kann ich mit meiner Pizza endlich mal wieder an einem Event im Gärtnerblog teilnehmen, Lieblingsessen und dann noch Feige.....wenn das nicht hervorragend zum Monatsthema passt!
Garten-Koch-Event Oktober 2015: Feige