Dienstag, 17. Februar 2015

ZUGESTÄNDNIS AN DEN FASCHING

Schnell noch mal, bevor der Fasching für heuer durch ist, muss es das traditionelles Faschingsgericht geben:
Ofenkrapfen.
Mein einziges Zugeständnis an den Fasching sind bekanntlich Krapfen.
Die tägliche Dosis Krapfen ist ein Muss.
Allerdings ist nur eine Füllung möglich: Hiffenmark.
Schließlich sind wir hier in Unterfranken!

Heute, am Faschingsdienstag, zum Abschluss der Faschingszeit gibt es dann traditionell die selbstgemachte Version nach diesem Rezept:

Zutaten für 5 Krapfen:
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 verquirltes Ei
  • 150 ml lauwarme Milch
  • Hiffenmark
Anleitung:

Mehl und Salz in eine Schüssel sieben.
Zucker und Hefe gründlich unterheben.
In eine Mulde das verquirlte Ei geben.
Milch über die Mehlmischung geben.
Zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig auf einer leicht bemehlten, glatten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem geschmeidigen, elastischen Teig verkneten (ca. 6 – 8 min.).
In fünf gleich große Kugeln aufteilen.
Backblech mit Backpapier auslegen. Krapfen darauf - zum Gehen mit Abstand – verteilen. Mit Frischhaltefolie ca. 40 min. ruhen lassen, bis sie die doppelte Größe erreicht haben.
Ofen auf 220 °C vorheizen.
12 – 15 min. backen, bis die Krapfen aufgegangen (theorethisch) und goldbraun sind.
Abkühlen lassen.
Dann feststellen: der Teig ist ja mal überhaupt nicht gescheit aufgegangen!!
Erst war er schon so klebrig, darum musste ich noch extra Mehl zugeben und auch nach den 40 Minuten Ruhezeit waren die Klopse nicht wesentlich größer.

Trotzdem jeden Krapfen mit einem feuchten Backpinsel einstreichen und in Puderzucker wenden.
Und dazu gibt es diesmal ein schnell angerührtes Sößchen aus Buttermilch, Vanilledessertpulver und echter gemahlener Vanille.
 
Und natürlich Hiffenmark!
Das mit dem Loch bohren und reinfüllen habe ich mir gespart, lieber die Teilchen schön mittig aufschneiden und dick mit Marmelade bestreichen.
Ofenkrapfen
mit 
Hiffenmark 
und Vanillesauce

Hm.
Geschmeckt haben die "Krapfen" trotzdem sehr gut. Sind halt etwas schwer.....dafür machen sie ganz schön lang satt ;-)
Keine Ahnung, an was das heuer lag....ich schieb's mal auf das ekligeWetter, das ist einfach nicht gut für Hefeteig.
Wird nächstes Jahr wieder probiert.
Und bis dahin kann ich ja auch ohne Fasching mal auf einen Kaufkrapfen zurückgreifen, schließlich weiß ich ja jetzt, wo es die besten gibt, die Testphase war lang genug.

Kommentare:

  1. Witzig, ich habe heute auch Krapfen im Backofen gemacht. Helau! 🎉

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  2. Wo gibt's denn die besten Krapfen? Kommt da der gemeine Freitagnachmittags-Würzburg-Besucher hin? Falls nicht, bestelle ich hiermit welche für die nächste Saison! :-)
    Ich habe auch schon Krapfen in Muffinformen gebacken; das ging auch ganz gut.

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    1. Verrat ich dir persönlich beim nächsten ST ;-)
      Also gut, etwas vorher, damit du auf deiner nachmittäglichen Einkaufstour ein paar Krapfen mitnehmen kannst :-D

      Muffinform wäre die Lösung gewesen in diesem Fall!

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