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Sonntag, 29. Januar 2017

GRANATAPFELPINIENKERNLACHS MIT SPINAT

 Ich hatte Lust auf Gemüse und Zeit zum Bummeln über den Grünen Markt.


Fisch:
  • 1 Lachsfilet
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Gemüse:
  • 1 Bund italienischer Spinat
  • Olivenöl
  • eine Handvoll Pinienkerne
  • 1 Zehe Knoblauch
  • ein paar Kapern plus deren Flüssigkeit
  • ein paar gehackte KalamataOliven
  • Weißweinessig
  • Granatapfelkerne
  • Basilikum
  • Zitronensaft 
Stampf:
  • Petersilienwurzel
  • Karotte
  • Milch
Der Granatapfel war diesmal von wunderbar reifer Qualität und ließ sich ohne allzugroße Sauerei entkernen.
 Mise en place:
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Spinat und die Knobaluchzehe dazugeben und anbraten.  Die Pinienkerne separat ohne Öl rösten. Zum Spinat dann die Kapern mit Flüssigkeit, Oliven, Essig, Zitrone und eine Prise Salz dazugeben. Nach dem Abkühlen die Granatapfelkerne, Pinienkerne und Basilikum und unterrühren.
Währenddessen gestückelte Karotte und Petersilienwurzel mit etwas Milch, Salz und Pfeffer weichkochen und grob stampfen sowie den Lachs kurz von beiden Seiten anbraten.
Und schon kann mehr oder weniger hübsch angerichtet werden:
 Lachs
mit GranatapfelPinienkernSpinat
und
Gemüsestampf

Den Fisch hatte ich einen Tick zu lang in der Pfanne....war etwas zu trocken. Aber das Gemüse ist echt der Hammer, die Granatäpfel passen wunderbar zum Spinat.

Donnerstag, 26. Januar 2017

LAUWARMER WALLER IN MEERRETTICHGEMÜSE

Für Mitten unter der Woche war das ein ganz wunderbares Essen!
Hat sich spontan so ergeben, ich bin ganz unverhofft an ein Stück geräucherten Waller gekommen.
Also mal geschwind in den Vorrat gucken...zum Einkaufen war keine Zeit.
Es fanden sich:
Während die Le Puy Linsen kochten, habe ich den Chicorée und die gestückelte Meyer Zitrone angebraten, mit etwas Balsamico bianco abgelöscht, ein Löffelchen Meerrettich und Frischkäse untergerührt, dann alles mit Tellicherrypfeffer und Fleur de Sel gewürzt.
Ganz kurz kam noch der geräucherte Waller zum warmwerden mit den Linsen mit in die Pfanne und schon konnte gespeist werden:
Lauwarmer Waller 
in
Meerrettichsauce 
auf 
gedünstetem Chicorée Zitronen Gemüse 
mit 
Le Puy Linsen
Das ist schon was besonderes....der süßsäuerliche Geschmack der Zitrone passt prima zum Meerrettich und dem würzigen Geschmack des Fisches, der übrigens erst leicht warm sein volles Aroma entfaltet.
Allerdings ist mein Linsenvorrat jetzt beinahe aufgebraucht....ich brauche Nachschub :D

Mittwoch, 19. Oktober 2016

STEINBEISSER IM FILOTEIG

Der Freitagsfisch steht noch aus...komm zu nix zur Zeit :/

So ging's los:
 
Füllung:
 
Verteilt auf Steinbeißerfilet, umhüllt mit Filoteig, bestreut mit Schwarzkümmel, gebacken im Ofen.
Nach 20 Minuten bei 180 Grad ist das Päckchen fertig.
Dazu gab's dann noch einen Dipp aus Hüttenkäse, Tahini, Zitronensaft und Kreuzkümmel.
Steinbeißer im Filoteig

Äußerst aromatischer Geschmack.
Auf diese Weise gart der Fisch quasi im eigenen Saft und der Spinat ist mildwürzig genau richtig dazu.



Freitag, 3. Juni 2016

SALZDORADE

Heute ist Freitag Fischtag!
Dafür wird eine mittelgroße Dorade mit vielen Gartenkräutern gefüllt und komplett mit grobem Salz, in das ein steifgeschlagenes Eiweiß gemischt wurde, eingehüllt.
Im Backofen braucht das Fischchen dann so ungefähr eine halbe Stunde, bis es gar ist.
Dorade in der Salzkruste 

Und wenn der Ofen eh schon an ist, kann man noch ein Blech buntgemischtes und olivenölgeöltes Gemüse mit rein schieben.
Jede Menge Ofengemüse!

Und am Samstag gibt's die Freitagspizza :D

Mittwoch, 22. Juli 2015

LOUP DE MER GRILLÉ UND GEMÜSE

Die Küche bleibt kalt.
Maximal ein paar kleine Vorarbeiten für's Grillen werden getroffen.
Zum Beispiel könnte man mal wieder Gemüsepäckchen machen.
Eine Aubergine wird in vier Scheiben geschnitten und mit einer wilden Mischung aus Kirschtomaten, Frühlingszwiebeln, eingelegten Artischockenherzen, Knoblauch-, Sardellen- und Tomatensauce beschichtet, in Alufolie eingewickelt und dann geht's wieder raus in den Garten.
Ob der Grill da auch noch heizt, ist eh schon egal bei 35 Grad Dauertemperatur.
Die Päckchen riechen super aromatisch beim Öffnen.
Leichtes Abkühlenlassen hat allerdings Vorteile.
Währenddessen kann man auch schon mal den Grill mit den weiteren Grillbeilagen bestücken.
Noch ein bisschen frisches Basilikum drüber macht die Sache rund.
Gefüllte Aubergine
mit
dem weltbesten RhabarberErdbeerChutney  
von der lieben Katja 
Loup de Mer

Zu groß für den Teller. Aber sehr gut.

So, und als nächstes wird dann mal wieder ein Halloumi gegrillt, das steht auch noch aus.
Hoffentlich bleibt es noch ein wenig länger Sommer :-)

Montag, 20. Juli 2015

OKTOPUSSE IM LINSENBETT UND MIT KÜRBIS

Zwei wunderbare Sommersalate mit Oktopus gab es diese Woche.
Erste Version:
Zutaten:
  • bunte Kirschtomaten
  • eingelegte Oktopusse (1/2 Glas)
  • PuyLinsen
  • Koriander
Dressing:
  • Zitronensaft
  • weißer Balsamico
  • Sojasauce
  • Bararat
  • PondicherryPfeffer
 Oktopus im Linsenbett


Genial.
Ich liebe Linsen.
Zweite Version:

Zutaten:
  • eingelegter Oktopus (das andere halbe Glas)
  • gegrillter Hokkaido (fand sich im TK)
  • Grapefruitfilets
  • Petersilie
Dressing:
  • Zatar
  • Sumach
  • Salz
  • Pfeffer
 Oktopus im Kürbisbett

Die erste Version hat mir besser geschmeckt.
Notiz an mich: es lohnt sich nicht, Kürbis einzufrieren, im Sommer möchte ich anderes Gemüse.

Samstag, 16. Mai 2015

MAL WIEDER FISCH

Nach den üppigen Schlemmereien im Urlaub ist jetzt mal wieder ein wenig Zurückhaltung nötig.
Schließlich steht am kommenden Wochenende schon das nächste Gelage an ;-)
Außerdem gab es in Südtirol nie Fisch...wurde mal wieder Zeit.
Aber dass Mäßigung nicht gleich Geschmacksverzicht sein muss, ist ja eh klar.
Und bei Petra fand ich doch gleich was passendes.
Beziehungsweise: der BlumenkohlCouscous stand schon ewig auf der Nachkochliste.

Dafür wird geshredderter Blumenkohl mit Zwiebeln und Paprikawürfelchen in Olivenöl angebraten, dann mit Chilipulver, Zitronenabrieb und -Saft sowie Koriander gemischt und darf etwas durchziehen.
Dazu gibt es ein TahiniJoghurtsößchen mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel verfeinert.
An Fisch hatte ich Steinbeißerfilets, die werden mit einer Mischung aus Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer eingerieben und in sehr heißem Butterschmalz kurz angebraten.
Kurz vor Schluss kommen noch ein paar Kapern mitdazu.
BlumenkohlPaprikaKorianderGemüse
mit
Tahinijoghurt und KapernSteinbeißer

Das schmeckt total wunderbar, macht satt und ist trotzdem mal nicht so mächtig wie Pizza, Pasta und co.

Außerdem habe ich am Nachmittag zumindest einen Teil des üppig wuchernden Rhabarbers zu Marmelade verkocht.
Zu veganer Marmelade.
Wobei mir gar nicht klar war, dass normaler Gelierzucker nicht vegan ist....hm, ich wollte das halt mal ausprobieren mit diesem KonfituraGeliermittel und dem Xylit.
Jedenfalls wird dafür auch einfach der Rhabarber verkocht, püriert, mit Vanille und Zitronensaft gewürzt, dann kommen Xylit und Zitronensäure dazu, schließlich noch das Geliermittel, das man allerdings ganz schön kräftig einrühren muss, damit sich nicht allzu viele Klümpchen bilden.
Vegane RhabarberMarmelade

Der erste Löffeltest war schon mal ganz gut.
Näheres gibt es nach dem ersten Frühstück mit der neuen Marmelade.

Nachtrag:
Auch vegane Marmelade schmeckt :-D
 Vor allem auf was salzigem.

Sonntag, 3. Mai 2015

SONNTAGSSPARGEL MIT KNOBLAUCHSRAUKE

Bis vor kurzem sagte mir das gar nichts: Knoblauchsrauke.
Es begab sich aber auf Facebook, dass eine liebe Foodbloggerfreundin ein Bild eben jener veröffentlichte, ich daraufhin aufmerksam durch meine UnkrautNutzkrautwiese ging und ein ganzes Feld davon entdeckte!
Wenn man es erst mal kennt, dieses Kraut, dann ist es echt überall!
Und eine weitere liebe Foodbloggerfreundin wusste auch noch was nützliches, weil essbares, damit anzustellen!
Das habe ich dann heute gleich mal als Ergänzung zum Sonntagsspargel, zu dem übrigens auch ein wenig eigener Grünspargel kam, ausprobiert.
Ein bisschen Bärlauch bekam ich auch noch auf dem Grünen Markt und so wurde aus zwei Handvoll Knoblauchsraukenblättern, einem halben Bund Bärlauch, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Chiasamen eine super zitronigfrische Gremolata.
Der grüne und weiße Spargel wurde eine Viertelstunde gekocht, mit bunten Kirschtomaten und endlich geschmackvollen, fränkischen Erdbeeren vermischt, gewürzt mit Salz und Vanille.
Dazu gab es ein Stück im Ofen in Olivenöl gegarten Lachs, leider war es einen Tick zu lange drin, bisschen zu fest war es.
Bunter SpargelErdbeerTomatenSalat
mit
Gremolata und Lachs

Schmeckt super erfrischend.
Und das vanillige Aroma des Salats passt ganz prima zum Lachs.
Und das beste: dieses Unkraut wächst jederzeit nach, im Gegensatz zu Bärlauch :-D

Mittwoch, 11. Februar 2015

GESCHMACKSTEST UND ERGEBNIS DES MARKTBESUCHS

Beim Frühstück der erste Test der neuen Orangenmarmelade: wunderbar!
Schön cremig und dicklich, kommt wohl vom Pürieren der kompletten Frucht.
Dafür aber auch kompletter Fruchtgeschmack!
Sizilianische Orangenmarmelade
Dann steht Schuhe kaufen auf dem Programm!
Aussehen tun sie ja ganz schick.
Lauftest folgt.

Und dann ist genug Zeit für einen Bummel über den grünen Markt!
Das habe ich gefunden:
 
WasabiSalat (richtig schön meerrettichscharfwürzig), eine bunte Chicoréesorte, deren Namen ich vergessen habe, die aber noch zu den originaleren sprich bittereren Vertretern ihrer Sorte gehört, und Mönchsbart (intensiv fischiger Algengeschmack).
 
Und es gab Skrei!
Wenigstens einmal im Jahr muss ich Skrei haben.
Diesmal wird er confiert in vanilligem OlivenZitronenöl, mit Mandarinenscheiben bedeckt und gesalzen und dann im Ofen für eine halbe Stunde gegart.
Während der Fisch gart, wird das Gemüse in Abhängigkeit von der Konsistenz kürzer oder länger in der Pfanne gebraten und mit etwas fruchtiger Orangenmarmelade zur Abmilderung der Bitterkeit bzw. Schärfe abgeschmeckt.
 
Dann ist der Skrei auch schon fertig.
Und zwar perfekt.
Innen noch leicht glasig und sehr saftig.
Den Sud gebe ich über den Fisch und das Gemüse, wäre zu schade drum.

VanilligerMandarinenSkrei
mit
MönchsbartWasabiChicorée

Ich würde jetzt mal behaupten, dass ist mir ganz wunderbar gelungen.
Die Aromen ergänzen sich total.
Alles dabei. 
Scharf, süß, fruchtig, fischig.

Samstag, 24. Januar 2015

AUF EIN NEUES! GENUSSBLOGGERTREFFEN IM JANUAR

Der erste Stammtisch im neuen Jahr fand auch gleich in neuen Räumen statt.
Wir sind dem Cheffe des Il Castello und seinem Koch in sein zweites, etwas zentraler in der Stadt gelegenes Restaurant La Rustica gefolgt und wollten mal testen, ob wir da auch so gut verköstigt werden wie gewohnt.

Zuerst wurden aber die von der lieben Sus mitgebrachten koreanischen Spezialitäten ausführlich diskutiert!
Bin ja mal gespannt auf meinen ersten Versuch mit diesem Superpulver  ;-)
Als Aperitivo gab es einen erfrischenden Ramazotti Rosato Sprizz.
Schmeckt nach Sommer.
Ungefähr so warm war es auch im Lokal, der Pizzaofen hat ordentlich eingeheizt!
Was ein wenig schade war: es ging sofort los mit dem Menü, kein Gruß aus der Küche diesmal.
Dafür war die fischige Vorspeisenplatte wieder reich bestückt!
Und es gab altbewährtes aber auch etwas ganz neues.
Lachs- und ThunfischCarpaccio
Alici
Gratinierte Jakobsmuscheln
Die Muscheln waren fantastisch überbacken! Sehr zartes Fleisch und eine schön zitronige Note.
Wobei die Zitronen, wie festgestellt wurde, diesmal genau abgezählt waren ;-)
Und die kleinen gebackenen Sardellen waren heiß begehrt! Fast wäre wegen der Letzten ein kleines bisschen Futterkampf aufgekommen.
Ich fand die Trombini diesmal noch einen Tick besser! Frisch aus einem superheißen Pizzaofen hat halt doch was.
Auch wenn wir es ja inzwischen wissen, wie immer überfuttert man sich an diesen kleinen Stängchen beim Warten auf den Hauptgang.
Und auch hier gab es diesmal etwas neues:
Filets von Lachs/ Rotbarsch/ Adlerfisch
Südamerikanische Rotgarnelen
Calamari Diavolo

Die Beilagen:
Parmesangratinierter Fenchel
Rosmarinkartoffeln
ZitronigParmesaniger Spinat
Die scharfen Calamari waren butterzart und wirklich ein Genuss.
Und der Adlerfisch, den ich bisher noch nie probiert hatte, schmeckt ganz hervorragend.
Dann kam doch noch ein kleiner Gruß aus der Küche.
So ganz ohne Fleisch wollte uns Cheffe Enio nicht davonkommen lassen.

Kalbsmedaillons in Rosmarinsößchen

Sehr zart.
Der Teller ist zwar leer, aber diesmal mussten wir doch ein paar Reste übriglassen, es war einfach zu üppig.
Und nein, auf die Trombini möchte ich nicht verzichten!
Verdauung!
Gern auch zweimal ;-)
Schließlich musste für erkrankte abwesende sehr vermisste liebe Foodbloggerkollegen mitgetrunken werden.
 
Grappa Paolo :-D

Der Grappa war etwas warm. 
Mag daran liegen, dass die Spirituosen im Regal neben dem Pizzaofen stehen. Aber so entfaltet sich das Aroma besser, hab' ich gesagt bekommen.
Zum Glück hatte der Cheffe ein Einsehen und der Nachtisch fiel etwas gemäßigter aus.
 

 
Espresso gehört einfach dazu.

Unser Resumée des Abends: die Qualität passt immer noch. Von der Üppigkeit der Platten brauchen wir gar nicht zu reden ;-)
Es ist alles super frisch und liebevoll zubereitet.
Auch das Ambiente war sehr schön, es herrscht zwar viel Betrieb, aber trotzdem hatte der Cheffe genug Zeit, uns die ein oder andere Geschichte zu erzählen.
Und: die gewohnte Hintergrundmusik ist auch da :-D

Also, meinetwegen können wir gerne wieder hin!