Montag, 17. Februar 2014

POCHIERTES EI IN DUKKAH MIT TAHINIQUARK

Beim Hochladen der Bilder musste ich feststellen: das sieht ja aus wie gestern!
Dabei hat es komplett anders geschmeckt.
Genauso gut allerdings, ich könnte jetzt nicht sagen, was besser war...
Die Ähnlichkeit liegt wohl an der Resteverwertung....Zucchini und Sprossen waren noch da.

Aber der Reihe nach:
  • Zucchini und Zuckerschoten scharf anbraten
  • Quark mit Tahinisesampaste und Harissa mischen
  • ein Ei perfekt pochieren und anschließend mit Dukkah bestreuen
  • Rettichsprossen, Salz, fertig
Pochiertes DukkahEi
auf
TahiniHarissaQuark und Gemüse
Das Ei war diesmal wirklich perfekt auf den Punkt pochiert.
Und die Kombi flüssiges Ei mit cremigen Quark in dieser Gewürzvariante ist einfach Soulfood.

Morgen gibt's dann aber was anders aussehendes :-)

Sonntag, 16. Februar 2014

ZITRONIGER MANGOLD MIT MOZZARELLA

Es gab tatsächlich mal frischen Mangold in der Gemüseabteilung!
Perfekt für ein leichtes Sonntagabendgemüsegericht.
Natürlich mit Käse, das macht glücklich.
Leider hatte ich dieses Mal keine Burrata, aber normaler Mozzarella ist auch prima.
Die Mangoldstiele wurden mit Knoblauch scharf angebraten, ein paar gewürfelte Zucchini zwecks Resteverwertung kamen dazu, kurz gedünstet, dann dürfen die Mangoldblätter noch mit rein.
Zum Anrichten braucht man:
  • Mangoldzucchinigemüse
  • Mozzarella
  • Rettichsprossen und Salzkapern
  • geröstete Pinienkerne
  • rotes Meersalz, Olivenöl und etwas Zitronenabrieb
 Mozzarella auf Gemüse

Perfekt.
Will nur schonmal gleich vorwarnen, dass es auch noch einen Butternut in der Gemüsetheke gab :-D



Freitag, 14. Februar 2014

KÜRBISFLAMKUCHEN

Es wird mal wieder Zeit für die Pizza der Woche.
Schon zweimal habe ich ausgesetzt.
So geht das nicht.
Heute gab es allerdings nur eine schnelle Flamkuchenversion...irgendwie hab' ich zulange gearbeitet und dann zuviel Hunger für langes Überlegen und Vorbereiten.
Aber zum Glück war genug im Vorrat, um den bei Ulrike und Harald neulich schon bewunderten Kürbisflamkuchen nachzubacken.
Auf einen schnellen Flamkuchenteig aus Dinkelmehl und Wasser kam eine Mischung aus angebratenen Zwiebeln, Kürbis, getrockneten Tomaten, Ziegenfrischkäse und Parmesan.

KürbisZiegenFlamkuchen

Schön knusprig und käsig.


Mittwoch, 12. Februar 2014

GELBES CURCUMA KÜRBIS PÜRÉE

Zum Abschluss der bunten PüréeTrilogie fehlte noch was gelbes.
Und was könnte da für einen Kürbisfreak wie mich besser sein als: Kürbis :-)

Mit Curcuma noch etwas gelber eingefärbt...und dazu ein paar Berberitzen und Petersilie als Farbklekse.
Ein Schafjoghurtsößchen, ebenfalls mit etwas Curcuma gewürzt, gibt den letzten Kick.
CurcumaKürbisPürée

Ich mag das.

Dienstag, 11. Februar 2014

ROTE BETE PÜRÉE

Weiter geht's mit der PüréeWoche ;-)
Die Variation liegt im Detail: rotes Gemüse statt grünem, Ziegenkäse statt Parmesan.

Die Idee kam mal wieder von Ottolenghi.
Und wie nicht anders zu erwarten: es schmeckt fantastisch!

Der Reihe nach:

Zutaten für einen verfressenen Gemüsefan:
1 mittelgrosse Rote-Bete-Knolle
1 zerdrückte Knoblauchzehe
1 kleine rote Chilischote, von den Samen befreit und fein gehackt
100g griechischer Joghurt
1 EL Dattelsirup (gab's nicht: Agavendicksaft geht auch)
1 EL Olivenöl sowie
Olivenöl zum Beträufeln
1 EL Za'atar
Salz

Zum Garnieren:
2 Frühlingszwiebeln, in feine Streifen geschnitten (vertrag' ich roh nicht so gut: Petersilie ist prima)
15 g Haselnusskerne, geröstet und grob gehackt
100 g weicher Ziegenkäse, zerkrümelt

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 200 ºC vorheizen.

2. Die Rote-Bete-Knollen in Alufolie mit Öl und Salz einwickeln und in eine ofenfeste Form legen und etwa eine Stunde im Backofen garen, bis sich ein Messer mühelos hineinstechen lässt. Etwas abkühlen lassen, schälen, sechsteln und vollständig erkalten lassen.
Rote Bete mit Knoblauch, Chili und Joghurt in der Küchenmaschine zu einem glatten Püree verarbeiten. In eine große Schüssel füllen, Honig, Öl, Za’atar sowie 1 Teelöffel Salz unterrühren und das Püree noch einmal abschmecken.

3. Das Püree in eine Servierschale füllen und mit einem Löffelrücken glatt streichen. Mit Petersilie, Haselnüssen und Käse bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln und zimmerwarm servieren.
 RoteBeteZiegenkäsePürée
 

Wer RoteBete mag, sollte das unbedingt probieren!!
Sieht nicht nur super aus sondern schmeckt tatsächlich auch so.

Montag, 10. Februar 2014

GEBACKENES ROSENKOHLPÜRÉE

Montags gibt es Gemüse.
Okay, nicht immer, aber nach einem üppigen Geburtstagskuchenbuffet war das als leichtes Abendessen genau richtig.
Juliane hatte eine gute Idee zu Rosenkohl.
Den mag ich ja eh.
Am liebsten natürlich mit sizilianischen Orangen und Belper Knolle wie kürzlich in der Cucina e piu nachgekocht ;-)
Aber Abwechslung muss sein.
Also:

Rosenkohl-Püree aus dem Ofen
(für 2 Portionen als Beilage) (für einen Gemüseliebhaber als Hauptgericht)

Zutaten:
450 g Rosenkohl
Salz, Pfeffer
1 TL Senf
Frisch geriebene Muskatnuss
50ml Sahne
50ml Kefir
50g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Rosenkohl waschen, welke Blätter und Strunk entfernen. Rosenkohl 4 Minuten in ungesalzenem Wasser kochen, dann abgießen und abtropfen lassen. Den Rosenkohl in eine Küchenmaschine oder einen Zerkleinerer füllen, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz mixen, bis der Rosenkohl grob gehackt ist. Je nach Größer der Küchenmaschine evtl. in 2-3 Portionen hacken. Gehackten Rosenkohl mit einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen, dann die Sahne/ Kefir/ Senf und ca. 3/4 des geriebenen Parmesans unterrühren und alles in eine feuerfeste Auflaufform füllen. Restlichen Parmesan darüber streuen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene in ca. 25-25 Minuten goldbraun backen.






Gebackenes RosenkohlPürée


Mit Preiselbeeren dazu: perfekt.
Ach, und ein Schnitzel kann sich wer mag natürlich auch noch dazu machen ;-)


ZIEGENQUARKPFANNKUCHEN

Ich liebe Ziegenquark!
Viel würziger als normaler Quark.
Und er lässt sich auch prima backen, habe ich jetzt festgestellt.

Wenn man 200g Ziegenquark mit einem Eigelb und ein paar Löffeln Mehl verrührt, mit Bruschettagewürz, Salz und Pfeffer würzt und noch ein steifes Eiweiß unterhebt, kann man diese Masse wunderbar auf ein Blech streichen und im Ofen eine halbe Stunde backen.
Dazu gab es buntes Gemüse, Ajvar und geriebenen Parmesan.
ZiegenquarkPfannkuchen
Feine, schnelle Sache.

Sonntag, 9. Februar 2014

NUSSSHORTBREAD

Schon seit gefühlten Ewigkeiten wartet Anikós Shortbread auf dringendes Nachbacken!
Heute hatte ich endlich Lust, Zeit und alles da, was man braucht.
Das heißt, bis auf die Haselnüsse...das waren doch nicht mehr soviele, wie ich dachte.
Die letzte eigene Ernte ist schon fast verbraucht.
Deshalb kamen noch ein paar Mandeln mit dazu.
Ach, und rund wurden die Fladen auch nicht....eckiges Shortbread ist auch lecker :-D

Das Rezept hat mir vor allem deshalb gefallen, weil es so schön schnell und einfach ist.
Genau richtig für Backgrobmotoriker wie mich ;-)

So wird's gemacht:


Orangen-Haselnuss-Mandel-Shortbread

Zutaten für 24 Stück:
1 1/2 Cup Haselnüsse und Mandeln (geröstet und Haut abgerubbelt)
1 1/2 Cup Mehl
1/2 Cup brauner Zucker (plus 2 EL zum Bestreuen)
140 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
1 1/2 TL abgeriebene Orangenzeste (1 Bio-Orange)
1/4 TL grobes Salz

(1) Einige Zeit vor dem Backen die Nüsse rösten und enthäuten. Die Nüsse in einer Küchenmaschine mittelfein mahlen.
(2) Kurz bevor man mit dem Teig beginnt die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
(3) Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(4) Das Mehl mit Nüssen, Zucker, Butter, Zeste und dem Salz verkneten und zu einem Ball formen.
 
Den Teig halbieren und auf das Backblech geben. Zwei Fladen von etwa 17 cm Durchmesser mit den Händen formen. Mit einem Messer 12 Stücke darauf vorzeichnen. (Soweit der Plan. Ich habe das eher nach Gefühl gemacht ;-) ).
Mit jeweils 1 EL Dekozucker bestreuen.




(5) In den Ofen schieben und in 15-20 Minuten golden backen. 10-15 Minuten abkühlen lassen und noch warm in insgesamt 24 wieviele Stücke auch immer schneiden.


Abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren oder gleich genießen!
 
Die Teilchen sind der Hammer!
Super knusprig, nicht zu süß und extrem nussig mürb.
Gut, dass ich das endlich mal gemacht habe :-D

Donnerstag, 6. Februar 2014

GELBE RICOTTAKÜCHLEIN

Resteverwertung!
Ein Rest Ricotta pürieren mit einer halben Mango, Curcuma und Kreuzkümmel, dann soviel Kichererbsenmehl zugeben, bis ein dicker Teig daraus wird, das ganze in drei Häufchen auf ein Backblech setzen, mit Schwarzkümmel bestreuen und eine halbe Stunde bei 18o Grad backen, ergibt wunderbar fluffige geschmackvolle Küchlein.
Inzwischen kann man grünes Gemüse wie Paprika und Zucchini in der Pfanne anbraten und schlußendlich alles zusammen verspeisen.
MangoRicottaKüchlein
auf
ZucchiniPaprikaGemüse

Schön bunt, geschmacklich gut und somit optimaler Resteaufbrauch.

Mittwoch, 5. Februar 2014

IM NEUEN STACHEL

Lieber Besuch aus München war da.
Und wir wollten den Großstädtern gerne zeigen, dass es auch in einer großen Kleinstadt etwas gutes zu essen gibt.
Traditonell fränkisch sollte es allerdings schon sein.
Da bot sich das Restaurant und Weihnhaus Stachel in Würzburg an.
Hier fand ja schon mal ein Restauranttest statt ;-)

Allerdings kocht dort seit einiger Zeit ein neuer Koch, den Ulrike schon getestet und für gut befunden hat.
Und Tipps von Foodbloggerkollegen kann man vertrauen!

Gar nicht so einfach, sich bei der schönen Auswahl an Gerichten zu entscheiden.
Neben richtig traditionellem wie Blaue Zipfel oder Fränkischem Hochzeitsessen gibt es aber auch mediterran inspiriertes.
Ich nahm mal wieder Fisch.

Kross auf der Haut gebratenes Saiblingsfilet
Paprikasugo und Kräuterpolenta 
auf
weißem Portweinschaum

Ich bin überzeugt vom neuen Koch!!
Wer so eine cremige Polenta mach, muss was können :-D