Sonntag, 10. Mai 2015

FRÜHLING UND FUTTERN INTERNATIONAL

IWie jedes Jahr, außer es fällt wegen Regen aus, was es heuer nicht tat, da wunderbares Fastschonsommerwetter war, futtern wir uns international durch den Frühling.
Erst mal Türkei:
Mit bosnischserbischer Unterhaltung:
 

Dann indisch:
Mit Blümchen und Ausblick:
Ein Stückchen weiter den Berg hoch kommt Finnland:
Finnische Fahne am normannischen Haus:
 Die Kois waren nur hübsch, nicht essbar.
Und die Amerikaner machen den sportlichen Abschluss:

Schön war's, wie jedes Jahr.
Und, wie jedes Jahr hätte es noch mehr gegeben, wie man hier beim Foodbloggerkollegen vom Würzblog nachlesen kann.
Wir sollten nächstes Jahr mal eine gemeinsame Verkostung durchführen ;-)

Nachtrag:
Es folgten noch fränkischer Wein auf der Alten Mainbrücke:
Und Italienischer Calmar, super zart und würzig:


Freitag, 8. Mai 2015

TSAMPACHIAKEFIR

Einen neuen Lieblingsfrühstückstrunk hab' ich für mich entdeckt!!

Wenn man dieses wunderbare Tsampa zusammen mit ein paar Chiasamen in den Kefir mixt, dann das Glück hat, endlich geschmackige Erdbeeren zu bekommen, ist der Morgen gerettet.

TsampaChiaKefir


Zumindest bis zum richtigen Frühstück, dann gern so wie hier oder hier  oder hier ;-)

Weil so auf jeden Fall die Sonne auf den Tisch kommt, kriegt Simone gleich auch ein Glas davon für ihr hübsches Frühstücksevent :-D




Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.
Nachtrag: 
Simone möchte den Kefir nicht für das Event, ist zu langweilig und rezeptlos. 
Ok. 
Hauptsache, mir hat es geschmeckt.

Mittwoch, 6. Mai 2015

JEDE MENGE NEUES

Heute wird experimentiert!
Lauter neue Geschmackskompositionen, gelegentlich muss das mal sein.
Ganz neu im Hause Sammelhamster ist das hier:
Tsampa.
So vielseitig einsetzbar. Das hat mir gefallen.
Für den ersten Test habe ich dieses Gerstenmehl ganz pur gelassen und nur mit etwas Wasser zu einem dicken Brei angerührt, der sich ganz wunderbar zu kleinen Bällchen formen ließ.
Ha!
Mag ich.
Die Bällchen geben ein ganz wunderbares Mouthfeeling, so schön fluffig und doch recht würzig, schwer zu beschreiben.....

Dazu gab es noch eine Tiefkühlaufräumaktion: es war noch Hokkaido da.
Der wurde mit einer ebenfalls neuen Gewürzmischung, nämlich Vadouvan, sowie Sesamöl und Korianderpulver vermischt und 20 min im Ofen gebacken.
Und weil das noch nicht genügt, muss auch noch was cremiges her.
Da erstens der Rhabarber üppig wuchert und zweitens von meiner Tahiniproduktion noch was da war, habe ich eine Art RhabarberHummus mit gekochtem Rhabarber, Kreuzkümmel, Tahinipaste und einer Handvoll Chiasamen (für die Bindung) gemacht.
Das schmeckt jetzt wirklich interessant, auch wenn es ganz schön merkwürdig aussieht.
Der Sesamgeschmack kommt gut raus, mit dem säuerlichen des Rhabarbers hat das was.

Und jetzt im Überblick:
VadouvanHokkaido
RhabarberHummus
Tsampabällchen
Feine Sache.
Das ist mal ein gelungenes Experiment gewesen.
Und mit diesem Tsampamehl werde ich auf jeden Fall noch ein paar weitere Tests anstellen.
Das schmeckt mir nämlich wirklich total gut.
Könnte ich mir auch fein für's Frühstück vorstellen....oder mit dem nächsten Sonntagsspargel.....mal schauen, ich werde berichten ;-)

Montag, 4. Mai 2015

ES IST ANGEGRILLT

Reichlich spät heuer.
Ziemlich spontan, deshalb unspektakulär, wurde der heutige Sommertag zum ersten Grillen genutzt.
Viel Gemüse und Saucen:
Aber auch etwas Fleisch:
Und morgen regnet es dann wieder.
Naja, liegt aber nicht daran, dass es Reste gegeben hätte.

Sonntag, 3. Mai 2015

SONNTAGSSPARGEL MIT KNOBLAUCHSRAUKE

Bis vor kurzem sagte mir das gar nichts: Knoblauchsrauke.
Es begab sich aber auf Facebook, dass eine liebe Foodbloggerfreundin ein Bild eben jener veröffentlichte, ich daraufhin aufmerksam durch meine UnkrautNutzkrautwiese ging und ein ganzes Feld davon entdeckte!
Wenn man es erst mal kennt, dieses Kraut, dann ist es echt überall!
Und eine weitere liebe Foodbloggerfreundin wusste auch noch was nützliches, weil essbares, damit anzustellen!
Das habe ich dann heute gleich mal als Ergänzung zum Sonntagsspargel, zu dem übrigens auch ein wenig eigener Grünspargel kam, ausprobiert.
Ein bisschen Bärlauch bekam ich auch noch auf dem Grünen Markt und so wurde aus zwei Handvoll Knoblauchsraukenblättern, einem halben Bund Bärlauch, Zitronenabrieb, Zitronensaft und Chiasamen eine super zitronigfrische Gremolata.
Der grüne und weiße Spargel wurde eine Viertelstunde gekocht, mit bunten Kirschtomaten und endlich geschmackvollen, fränkischen Erdbeeren vermischt, gewürzt mit Salz und Vanille.
Dazu gab es ein Stück im Ofen in Olivenöl gegarten Lachs, leider war es einen Tick zu lange drin, bisschen zu fest war es.
Bunter SpargelErdbeerTomatenSalat
mit
Gremolata und Lachs

Schmeckt super erfrischend.
Und das vanillige Aroma des Salats passt ganz prima zum Lachs.
Und das beste: dieses Unkraut wächst jederzeit nach, im Gegensatz zu Bärlauch :-D

Freitag, 1. Mai 2015

FEIERTAGSZUSAMMENFASSUNG

Schon wieder ist am 1. Mai kein Ausflugswetter.
Macht aber nix, der Rhabarberkuchen schmeckt drinnen trotzdem.
Und außerdem wird draußen grillen eh überbewertet, man kann mit Olivenöl und Salz bestrichene Auberginen auch sehr gut im Ofen backen.
Und für die mit Zitronenabrieb, Salz und Sumach marinierte Mango ist es eh besser, sie kann im Kühlen durchziehen.
Das SommerUrlaubsGefühl kommt problemlos mit einer wunderbaren frischen, direkt importierten Burrata auf den Tisch.
Da zeigt sich doch mal wieder, wie gut es ist, nette Foodbloggerkollegen zu haben für die besten Tipps ;-)
Wenn schon italienisch, dann gerne mit einer Farinata di Ceci dazu.
Und viel Basilikum und geröstete Zedernüsse sind ganz wichtig für das Urlaubsgefühl.

 
Die noch warmen Auberginen werden dann mit Mango, Burrata, Pinienkernen, Basilikum, sowie Olivenöl und Balsamico dekoriert.
 
GrillAubergine
mit 
MangoBurrata
 
Und die Farinata ist diesmal auch ganz hervorragend geworden:
 
Farinata di Ceci
mit
Thymian und Rosmarin
 
Fazit: so übel war der erste Mai doch gar nicht ;-)
 

Mittwoch, 29. April 2015

LINSENSALAT, ABER LECKER

Jetzt bin ich ja nicht so der Wahnsinnslinsenliebhaber, trotz gelegentlicher Versuche damit.
Der Zufall wollte es aber, dass mir eine Schachtel von diesen schon oft gelobten grünen Puy Linsen unterkam.

 
Ich hab' also mal ein wenig gesucht, was man damit so anstellen kann und bin bei der Gourmetguerilla fündig geworden.
Das Rezept habe ich nur ein klein wenig variiert.
Ganz ohne geht nicht ;-)

Zuerst mal wurde eine Tasse Linsen ohne Salz in ungefähr 20 Minuten bissfest gekocht.
Währenddessen habe ich Zwiebelringe mit Harissa, Zimt, Kreuzkümmel und Salz in etwas Olivenöl in einer Pfanne angeschmort, dann die abgetropften Linsen dazugegeben, mit Zitronensaft abgelöscht und kurz ziehen lassen.
Mit Olivenöl und Salz gewürzte Gelbe Rüben Stifte durften im 180 Grad heißen Backofen eine halbe Stunde lang backen.

Und außerdem brauchte es noch eine Handvoll Petersilie und Ziegenfeta, der ist nochmal würziger als Schaffeta, mag ich sehr.
 
Dann konnte schon alles kombiniert werden.
PuyLinsen
mit 
ZwiebelnPetersilieFeta
Ha! Gut, dass ich das ausprobiert habe.
Schmeckt ja hammerlecker.
Die Linsen sind kein bisschen mehlig und mit dem zitronigen Aroma eine hervorragende Ergänzung zum salzigen Käse und den süßen Karotten.
Und der leicht orientalische Einfluss gefällt mir sowieso.
Da habe ich ja Glück, dass die Packung noch nicht leer ist ;-)

Montag, 27. April 2015

GÄNSEBLÜMCHENKLÖSSCHEN

Wenn gerade etwas super wächst im Garten, dann sind das die Gänseblümchen.
Auf der Freitagspizza habe ich ja nicht gerade viele davon verbraucht.....da geht noch mehr.
Da kommt mir ein schon ewig auf der Nachkochliste stehendes Rezept von Petra gerade recht.
Ich hab's ein wenig variiert.
Interessant fand ich, dass trotz der relativ großen Menge Gänseblümchen meine Wiese nach dem Ernten nicht weniger blumig war....;-)
So habe ich es gemacht:
80g Ricotta mit 30g Parmesan, 50g gut ausgedrücktem TK-Spinat, einem Ei, 90g Buchweizenpolenta, Salz und Pfeffer verrühren und 80g Gänseblümchen (mit möglichst wenig Stielanteil, war bei mir ein wenig zu viel) unterrühren.

Die Masse eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Der Teig ist dann richtig gut formbar, sicher hätte man ihn auch prima in kochendem Wasser garziehen lassen können, aber kleine Klößchen abstechen, auf ein Backblech mit Backpapier setzen, noch mal extra etwas Parmesan drüber streuen und eine halbe Stunde bei 160 Grad backen ergibt einfach ein knusprigeres Ergebnis, das mag ich lieber.
Dann mit ein paar Gänseblümchen dekorieren (hab' ja genug davon) und genießen.
Dazu gab es einen PortulakTomatenSalat.
Und so sehen die gebackenen Klößchen aus:

GänseblümchenParmesanSpinatKlößchen
Wenn jetzt vielleicht auch der Geschmack von Gänseblümchen ein wenig überbewertet wird und Parmesan und Spinat deutlicher herausschmecken, so ergeben sie dennoch einen wunderbaren Crunch und die ungebackenen Blümchen ein lustiges, flaumiges "Mouthfeeling".
Ich mag das.

Sonntag, 26. April 2015

RESTAURANTTEST

Gab ja schon länger keine Restauranttests mehr hier!
Wurde mal wieder Zeit und die Gelgenheit bot sich im neuen S-Zimmer in Würzburg. 
Vor ein paar Jahren haben wir schon einmal sehr gut bei diesem Küchenchef gespeist, damals noch an anderer Stelle.
Aber auch die neuen Gasträume sind sehr ansprechend, der Service äußerst höflich ohne aufdringlich zu sein und man fühlt sich wohl!
Schon mal sehr nett war die verschiedene Auswahl von Salzflocken.
Konnte gleich auf einem Mozzarellabrot getestet werden.
Mozzarellabrot mit Purple Currybutter

Sehr interessant, dieses rosa Curry! Nicht zu scharf, schön würzig.
Dann kam schon der Gruß aus der Küche:
Wan Tan 
mit Bratwurstfülle 
auf asiatischem Krautsalat und geröstetem Knödelbrot neben Senfspur

Gut! Der Asiasalat war total fein gemacht mit schöner Ingwerschärfe, passte sehr zur fränkischen Bratwurst.

Die Vorspeise:
Roher Spargel/ Kalbstatar/ 
Kalamansi/ Sauerklee/ Knusperchip

Diese Kalamansi kannte ich vorher nicht.
Es ist ein Hybrid aus Mandarine und Kumquat, das Sorbet daraus war super zitronig herb und genial zum Tatar.

Der Hauptgang:
Geröstel von Poverade und Spargel/ 
Schmortomaten/ Brotstick/
Topfengnocchi/ Pimpernelle/ Mönchspfeffer

Auch Poverade sagte mir erstmal nichts, ist aber eine italienische Artischockenart, die sehr gut geröstet war und mit dem Spargel fein zusammengepasst hat.
Und diese Topfengnocchi: mehr davon!
Die waren so wunderbar fluffig und mit dem Pfefferbutterschäumchen ein Gedicht!

Der Nachtisch:
Waldmeistersüppchen/ MoccaEis/ Schottischer Keks 

Das war jetzt nicht so meins. Bis auf den Keks. Und die Erdbeere, die durchaus schon sehr erdbeerig schmeckte.
Mir wäre ein schokoladiges Dessert lieber gewesen, gab es aber nicht.

Macht aber nichts.
Es hat alles prima gepasst, die Weinkarte ist auch gut, das Essen sowieso.
Kann man mal wieder hin ;-)