Freitag, 24. April 2015

PIZZA PRIMAVERA

Ich hab's doch tatsächlich mal geschafft, am Vortag vom Pizzafreitag meinen Teig anzusetzen.
Rezeptur wie am genialen Pizzafreitag damals, nur ohne den Zucker.
Braucht es nicht, wenn der Teig über Nacht im Kühlschrank reifen kann.
Und wie schön war es, dass ich tatsächlich noch einmal Bärlauch bekommen habe!
Das passt mir gut.
Dann gibt es eine grüne Frühlingspizza.
Den größten Teil der Bärlauchblätter habe ich mit Ziegenfrischkäse, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer püriert und zum Durchziehen in den Kühlschrank gestellt.

Der Übernachtpizzateig kam dagegen aus dem Kühlschrank raus, damit er Raumtemperatur annehmen und noch etwas gehen konnte.
Währenddessen ist genug Zeit, ein paar Kirschtomaten zu schnippeln, ein schönes Stück Etorki zu reiben und: ein paar Gänseblümchen und Fliederknospen zu sammeln.
Die müssen natürlich erst mal beschnuppert und für gut befunden werden.

Den mittlerweile schön aufgegangenen Pizzateig habe ich ohne großes Kneten in Form gezogen und nochmal abgedeckt eine Viertelstunde gehen lassen, dann mit dem Bärlauchziegenfrischkäse, dem geriebenen Etorki und den Tomaten belegt und sofort auf den superheißen Pizzastein geschoben.
Hat diesmal super geklappt, ohne Backpapier, nur mit etwas Hartweizengrieß darunter.
Nach maximal 6 Minuten bei 250 Grad kommt die Pizza aus dem Ofen und die restlichen Bärlauchblätter und die Blümchen drauf:
ABSOLUT GENIAL!
BärlauchZiegenfrischkäseEtorkiBlümchenPizza

Jetzt muss ich schon wieder sagen: beste Pizza ever!
Der Teig ist mit der Übernachtgare nochmal deutlich lockerer, knuspriger, köstlicher.
Leider unscharf, aber trotzdem: perfekt aufgebacken.
Zu schade, dass nix mehr da ist.
Aber saulecker war's!!

Und da hier jede Menge Frühling mitspielt, passt meine Pizza doch hervorragend zum Gärtnerblogevent Frühlingskräuter!
 Garten-Koch-Event April 2015: Frühlingskräuter [30.04.2015]

Kommentare:

  1. Ja, genau, zu schade, dass nichts mehr da ist ;-) Das schaut wirklich absolut genial aus. Ich wusste bis jetzt noch nicht, dass Fliederblüten essbar sind, muss ich mal probieren.

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    1. Beim nächsten Mal würde ich die Fliederblüten aber weg lassen...waren etwas bitter.
      Gänseblümchen schmecken besser ;)

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  2. -lach- Wie genial ist das denn? Witzig mit den Blümchen und bestimmt lecker!
    Ein super niedlicher Frühlingskochtipp.
    Danke dafür!
    LG,
    Michaela

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  3. Das sieht aber gut aus!!!
    Liebe Grüße
    Dani

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