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Samstag, 8. Oktober 2016

HERBSTPIZZA AM PIZZAFREITAG

So, und damit hier langsam mal wieder ein bisschen Routine einkehrt, gab es zum gestrigen Freitag endlich mal wieder die Pizza der Woche.
Als Unterlage habe ich meinen selbstgemachten Blätterteig genommen....allerdings habe ich ihn wohl etwas zu dünn ausgerollt, er war zwar sehr knusprig, aber nicht mehr wirklich blätterig.
Der Belag passt zum Herbst:
  • vorgegarter Muskatkürbis
  • Serranoschinken
  • reifer Ziegenweichkäse vom Markt....den Namen hab' ich mal wieder vergessen
  • Kürbiskerne
  • Rosmarin  
Nach dem Backen kommen noch eine Handvoll Berberitzen, Salz und Pfeffer und noch ein wenig mehr Serranoschinken drauf...ich mag sowohl knusprigen Schinken als auch leicht geschmolzenen.
 HerbstPizza
Äußerst gut.

Samstag, 2. Juli 2016

PIZZA SCHWARZ ROT GELB

Die Pizza der Woche steht noch aus.
Und ich hab gehört, heute abend spielt Deutschland gegen Italien.
Hm. Geguckt hab ich ja noch kein einziges Spiel bisher, aber da ich Patriot bin, fällt die Pizza natürlich heute aus.
Es gibt einen Brotfladen :D
Mach ich ja eigentlich eh immer....Pizza ist was anderes hab' ich mal gehört.
Auch gut, Hauptsache mir schmeckt's.
Für den bunten Belag nehme man schwarze Oliven, dünn gehobelte rote Karotten und gelbe Mango.
Für den zusätzlichen Geschmack gibt's noch geriebenen Emmentaler, Limonenöl, Reblochon und Rosmarin und Pinienkerne.
Der Teig besteht diesmal  zu einem Drittel aus Manitobamehl und zu zwei Dritteln Dinkelmehl, das macht den Fladen schön nussigknusprig.
 Der belegte Fladen kommt für nicht ganz zehn Minuten auf den maximal heißen Pizzastein im Ofen.
 MangoKarottenOlivenFladen
 
Einfach zum reinlegen und sattessen!
Das ist mir jetzt sowas von egal, wer nachher gewinnt...ich bin glücklich.

Samstag, 13. Februar 2016

TALEGGIO AUF DER PIZZA

Diese Woche hat es endlich einmal gepasst mit dem Pizzafreitag.
Lag daran, dass ich von der letzten Pizzaaktion noch einen Teil Teig übrig hatte, der jetzt die ganze Woche gemütlich im Kühlschrank reifen durfte und dadurch auch wunderbar zu verarbeiten war.
Für den Belag habe ich mir viel Käse ausgesucht, ist wichtig für's Gemüt.
Also wurde erstmal der Buchweizenpizzateig in eine gefällige Form gebracht.
Ich habe mal eine Art Pizzazunge und ein Stück mit eingerolltem Rand fabriziert.
Darauf kamen dann geriebene Mozzarella,Taleggio und Kirschtomaten, nach dem Backen noch Basilikum, Fleur de Sel und KochzivilistenPfeffer.
KäsePizza

Auch wenn es jetzt nicht der kreativste Belag war: köstlich geschmeckt hat sie, die Freitagspizza :)

Sonntag, 7. Februar 2016

WOCHENZUSAMMENFASSUNG

Es wird zwar gekocht, aber nicht gebloggt.
Das geht ja gar nicht, vor allem wenn es so gute Sachen waren.
Deshalb gibt es heute zumindest einen kurzen Wochenrückblick :D

Angefangen hat die Woche mit einem Curry.
Genauer gesagt gab es ein FischCurry mit Garnelen, Rotbarsch, viel Gemüse und Ingwer, Koriander und gerösteten Cashews in roter KokosnussCurrysauce.
Rotes FischCurry

Sehr fein und vor allem schön scharf, das war wohl auch der Grund, dass die beginnende Erkältung nicht schlimmer wurde.

Dann folgte etwas käsiges.
Zoodles
mit
konfierten Knoblauchtomätchen
in
St. AigurSchimmelkäsesauce mit Tete de Moines Flocken
und 
geröstetem Buchweizen

Die volle Ladung Käse! Und durch das Gemüse gar nicht so arg schlimm sättigend, sondern nur einfach lecker.
Jetzt fehlt noch die wöchentliche Fleischration.
Die gab es in Form von kurzgebratenem Rinderhack mit Bulgur, Orangenfilets, geröstetem Schwarzkümmel und Tahinijoghurt, alles ordentlich mit Harissa gewürzt.
HarissaBulgurHackPfanne

Auch schon wieder so schön würzig scharf!
Und dann begab es sich, dass mir mein Lieblingslinsenvorrat aus ging und ich von der lieben Frau Kochschlampe eine Quelle ganz in der Nähe genannt bekam!
Da musste ich doch gleich mal vorbeischauen.
Das war dann natürlich mal wieder nicht alles, was ich mitgenommen habe.
Immer diese Folgekosten.
Aus dem Platterbsenmehl wurde eine wunderbar nussige Polenta, zusätzlich noch mit dieser genialen SesamDattelpaste verfeinert, das hat schon was.
Dazu gab es ein pochiertes Mikrowellenei und OrangenSpinatSalat.
PlatterbsenPolenta
mit 
Pochiertem Ei
Das macht ein ordentlich wärmendes Bauchgefühl.
Guter Einkauf!

Ja, und dann muss es auch endlich mal wieder Pizza geben.
Allerdings ist jetzt schon wieder Samstag....egal, die Freitagspizza geht auch am Samstag.
Diesmal gab es wieder die Teigversion mit 1 Teil Buchweizenvollkornmehl, 1 Teil Dinkelmehl und 1 Teil Dinkelvollkornmehl.
Das ist immer so schön knusprig würzig.
Als Auflage entschied ich mich für eine Schafsricotta, mit Olivenöl und dem neuen Zitronenpesto verfeinert, sizilianischen Orangen und Belper Knolle.
Das hat überraschend gut geschmeckt!
Ich hatte erst Bedenken wegen der Orangen, aber die waren kein bisschen trocken und zusammen mit dem Käse auch nicht zu süß.
SchafricottaPizza
mit
Orangen und Belper Knolle und Basilikum

Irgendwie finden sich tatsächlich immer noch neue Ideen für Pizzabeläge, ich bin überrascht.
Und vor allem glücklich, wenn es dann noch so gut schmeckt :D

So, das war's für diese Woche.
Heute abend wird auswärts gegessen.

Montag, 7. Dezember 2015

PIZZA DER WOCHE FEIGE UND SCHAF

Die Pizza der Woche gab es natürlich schon traditionell am Freitag, ich komme aber erst heute zum berichten, aber das muss unbedingt sein, denn es war mal wieder eine gelungene Kombination.
Der Teig war diesmal wieder ein Standarddinkelhefeteig und darauf kamen:
  • Sauerrahm und Rosmarin
  • Feigen
  • Katenschinkenwürfel
  • geriebener Zillertaler Schafshartkäse
  
Irgendwie war der Pizzastein diesmal besonders heiß (was eigentlich gar nicht sein kann), jedenfalls war die Pizza in gut 5 Minuten schon wunderbar knusprig gebacken.
Der Teig hat große Blasen geworfen und der würzige Käse machte sich ganz hervorragend zu den süßen Feigen.
Pizza bianco
mit
Feigen/Schinken/Schafskäse

Samstag, 10. Oktober 2015

PIZZA DER WOCHE MIT BUCHWEIZENTEIG

Ist ja nicht so, dass es letzte Woche beim Großen Treffen nicht genug Pizza gegeben hätte, aber die Tradition des Pizzafreitags muss unbedingt gewahrt bleiben und außerdem gab es schon viel zu lange keine selbstgebackene Pizza mehr.
Und noch dazu steht nach dem Manitobamehltest noch der Buchweizenmehltest aus.
Die liebe Sus vom CorumBlog hatte nämlich neulich diese Version und spätestens nach meinem Bretagneurlaub stehe ich ja noch mehr auf Buchweizen in jeder Form.

Rezept für den Teig
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen getrocknete Hefe
  • 150 ml warmes Wasser
  • 3 EL Öl
  • 3 EL Milch
  • Salz
Ein paar Minuten verkneten und dann an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.

So, und jetzt: Mise en Place.
Ganz wichtig ist die Tomatensauce, im Sommer mit Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch eingekocht, und viel geriebener Emmentaler.
 
Beim Belag entscheide ich mich diesmal für eine wilde Mischung:
  • ungarische Kolbász
  • türkische Feigen
  • italienischer Taleggio
  • Fleur de sel aus der Bretagne
  • Olivenöl aus der Toskana
  • Rosmarin aus Würzburg
Der Teig lässt sich nicht so schön formen wie mein üblicher Standardteig, ist irgendwie klebriger und reißt leichter....
 ....aber irgendwie kriege ich ihn auf meinen Pizzastein und kann ihn belegen.
Und nach 10 Minuten bei 250 Grad auf dem Pizzastein sieht es dann so aus:
Herrlich knuspriger Teig und würziger Käse, dazu scharfe Salami und fruchtiges Obst....ich glaube, die Kombination war nicht schlecht gewählt.
Der Boden schmeckt deutlich "rustikaler", richtig schön herzhaft.
Mir gefällt das.
Die löchrigen Stellen im Teig sind mit gebackenem Käse gefüllt auf jeden Fall auch sehr gut.

Und außerdem kann ich mit meiner Pizza endlich mal wieder an einem Event im Gärtnerblog teilnehmen, Lieblingsessen und dann noch Feige.....wenn das nicht hervorragend zum Monatsthema passt!
Garten-Koch-Event Oktober 2015: Feige

Sonntag, 6. September 2015

PIZZA DER WOCHE: MANITOBA

Die Pizza der Woche gab es diesmal am Samstag.
Der Grund dafür war, dass ich mal einen anderen als meinen üblichen schnellen Dinkelpizzateig genommen habe.
Schon vor Monaten habe ich nämlich bei Cucina Casalinga eine interessante Pizza aus Manitobamehl gesehen, die wollte ich unbedingt mal ausprobieren.
Nur ist es gar nicht so leicht, an dieses Mehl zu kommen, die Bestellkosten im Internet waren mir für ein Päckchen Mehl dann doch ein wenig hoch und nach München, wo in der Hofbräuhaus Kunstmühle dieses spezielle Mehl hergestellt wird, kam ich irgendwie in letzter Zeit nicht.
Aber wozu hat man nette Foodbloggerkollegen!
Und so kam es, dass ich letzte Woche ein Aliquot Manitobamehl aus der Cucina e piu bekommen habe!
Denn wo sonst, als in der Piccola Panetteria bei Werner gibt es alle Mehle, die man überhaupt so haben kann.



Und da ich mich an das Originalrezept halten wollte, wurde der Teig nach Vorschrift zubereitet und das dauert nun mal seine 72 Stunden.

Rezept:
  • 250 g Manitobamehl (Type 550)
  • 150 g Wasser
  • 10 g Olivenöl
  • 5 g Salz
  • 2,5 g Frischhefe 
Alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 5 Minuten auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten.
90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen, dabei alle 30 Minuten falten. Den Teig danach für drei Tage im Kühlschrank abgedeckt bei 4°C reifen lassen.
Noch kalt zu einem dünnen Pizzaboden ausziehen, belegen und bei 280°C 10-15 Minuten auf dem Pizzastein backen

Am Samstag war es dann endlich so weit mit dem Pizzatest.

Ich habe diesmal zweierlei Beläge gemacht, Grundlage jeweils Tomatensauce und geriebener Bergkäse, dann einmal Büffelmozzarelle, Basilikum und Schnittknoblauchblüten und einmal Sardellen, Oliven, Oregano und Kapern (waren aus! Wie kann das passieren!).

Der Teig wird kalt direkt aus dem Kühlschrank in Form gezogen.
Das war schon mal ganz anders als bei meinem Teig, ich fand es auch etwas schwierig, er war doch sehr elastisch und ein wenig klebrig.

Hab' allerdings ein bisschen viel Käse genommen, der Pizzastein hat jetzt jedenfalls ordentlich Röstaromen für die nächste Pizza durch den heruntergelaufenen Käseanteil.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Pizza 
MozzarellaBergkäseBasilikumSchnittknoblauchblüte

Schmeckt natürlich wunderbar mit dem vielen Käse. Der Boden ist dünn und knusprig, am Rand auch schön luftig aufgegangen.

Jetzt kommt die zweite Pizza:
Das Oregano habe ich aus Versehen vor dem Backen dazugetan, gerade noch gemerkt, wieder runtergeholt und erst auf die fertige Pizza draufgelegt, das wäre mir sonst komplett verbrannt.

Nach 10 Minuten auf dem Pizzastein sieht es so aus:

Pizza
BergkäseSardellenOlivenOregano

Noch knuspriger! Und leider auch etwas löchrig, der Boden war doch zu dünn ausgezogen.

Mein Fazit zur Manitobamehlpizza: geschmacklich sehr gut, wirklich dünner und knuspriger Boden, irgendwie auch etwas "rustikaler" im Geschmack.
Aber die Handhabung des Teiges war für mich doch etwas schwierig, ich bin mir auch nicht sicher, ob diese lange Gehzeit im Kühlschrank jetzt soviel mehr an Geschmack bringt.
Für einen weiteren Pizzatag langt mein Mehlanteil ja noch, da probiere ich dann vielleicht mal die schnelle Methode aus!
Jedenfalls nochmal vielen lieben Dank für das Päckchen Mehl!
Ich probiere immer gern was neues aus.

Freitag, 30. Januar 2015

PIZZAFREITAG: GENIAL!

Gleich vorweg: beste Pizza ever!!
Von der lieben Sus hatte ich beim letzten Foodbloggerstammtisch original italienisches Pizzamehl und frischgezopfte Burrata mitgebracht bekommen.
Hab' ich bei uns nämlich noch nicht entdeckt, aber wofür hat man liebe Foodbloggerkollegen ;-)

Damit die Pizza der Woche vollends perfekt wird, habe ich mir auf dem Markt eine kleine Trüffelknolle und tatsächlich schon sehr aromatische Kirschtomaten besorgt.
Den Teig habe ich nach einem Rezept von Barbara zubereitet, ein Teil wurde gleich verarbeitet, der Rest für spätere Pizzafreitage eingefroren.

Pizzateig:

500 g Pizzamehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1/4 TL Zucker
300 ml warmes Wasser
3 EL Olivenöl

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Wasser und Olivenöl dazugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken (mit einem Handtuch) und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.
Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, nochmal etwas kneten und dann in 4 Stücke teilen. Diese unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Die Teigstücke auf etwas Hartweizengrieß einzeln ausrollen oder die nicht benötigten Teigstücke einfrieren.
 











































Nachdem der Teig nochmal etwas gehen durfte, habe ich ihn mit einem Teil der Burrata und ein paar Kirschtomaten belegt und dann im sehr heißen Ofen auf dem vorgeheizten Pizzastein 10 Minuten gebacken.
Auf den gebackenen Pizzafladen kam dann der Rest der Burrata, frisch gehobelter Trüffel, der Rest des kroatischen Trüffelöls, Salz und Pfeffer.
Dazu gab es einen wunderbar aromatischen Wildkräutersalat, den ich ebenfalls auf dem Grünen Markt mitgenommen hatte.
Pizza Burrata 
mit 
Trüffel und Kirschtomaten

Also der Teig war wirklich perfekt. Ist super aufgegangen, schnön knusprig und trotzdem saftig geblieben und der Belag war sowieso absolute Spitze.
Ich bin begeistert!!

Freitag, 26. September 2014

FREITAG IST PIZZATAG

Endlich wieder Routine im Hause Sammelhamster ;-)
Ich hatte schon fast Entzugserscheinungen!
Denn Pizza gab es auf der Insel zwar schon, aber den frischen Fisch habe ich dann doch immer vorgezogen.
Zeit, endlich daheim wieder die perfekte Pizza der Woche zu machen.

Wie gehabt mit dem Standarddinkelhefeteig, ein Belag aus Sauerrahm/ Rosmarin/ geriebenem Ziegenhartkäse (äußerst würzig, nur habe ich leider den Namen vergessen)/ Wildschweinsalami/ Feigen, gebacken auf dem Pizzastein im Ofen.
 WildschweinZiegenFeigenPizza
Da vermiss ich gar nix.
Perfekte Pizza der Woche.