Montag, 9. Februar 2015

STRAMME SOCCA

Von den Kichererbsenfladen neulich war noch einer übrig, den hatte ich eingefroren und heute war das genau das richtige für ein schnelles Abendessen.

Mit ein paar Scheiben Parmaschinken belegt wird die Socca im Backofen nochmal eine Viertelstunde aufgebacken.
Solang kann man das Beilagensalätchen mit Spinat und Orangen vorbereiten und ein Spiegelei braten, dass dann dekorativ auf den Fladen aufgesetzt wird.
Spiegelei
auf
SchinkenSocca
Das schmeckt gut!
Das cremige Rührei passt prima zum knusprigen Speck und der durch das nochmalige Backen auch prima knusprigen Socca.

Und weil es hier wirklich nicht oft was mit Schwein gibt, und zufällig Montag ist, und die liebe Sina gerade ein Event am Laufen hat, darf meine Stramme Socca bei den Montagsschweinereien mitmachen ;-)
https://giftigeblonde.wordpress.com/?s=Montagsschweinereien&search=Los

Donnerstag, 5. Februar 2015

VEGANES METT ODER SO

Wenn ich etwas neues sehe, muss ich das ausprobieren.
Und bei Barbara gab es neulich dieses vegane Mett.....da wollte ich wissen, ob ich das mag.
Ich bin ja jetzt kein Vegetarier und schon gar kein Veganer, ich esse vielmehr, was mir schmeckt!
Aber trotzdem wird's probiert.
Ich habe also ein paar zerbröselte VierkornReiswaffeln mit kaltem Wasser eingeweicht, dann eine kleine rote Zwiebel und eine Knoblauchzehe im Mixer geshreddert, mit Tomatenmark, DijonSenf, scharfem koreanischen Chilipulver, Harissa, Salz, Pfeffer, Petersilie und Paprikapulver vermischt und über Nacht durchziehen lassen.

Zum Mittagsimbiss kam die Masse dann auf eine Laugenstange:

Dazu gab es noch eingelegte Zucchini und Paprika mit gerösteten Kernen.
Vegane Mettstange
mit
ZucchiniSalat

Ich sag mal so: das Mouthfeeling und die Konsistenz erinnerte tatsächlich etwas an Mett.
Durch die scharfe Würze und die Zwiebeln hatte es auch durchaus einen sehr intensiven Geschmack.
Allerdings würde ich jetzt echt nicht sagen, dass es wie Mett schmeckt....wenn ich ein Mettbrötchen will, dann schmiere ich mir Mett auf's Brötchen :-)

Aber es war eine Erfahrung wert und vielleicht mache ich es auch mal wieder.
Dann allerdings nicht, wenn ich hinterher gleich einen Zahnarzttermin habe.

Mittwoch, 4. Februar 2015

TRÜFFEL BK UND NOCH MEHR

Heute gibt es etwas ganz besonderes!
Zu erstmal einen wunderbaren bittersüßen Salat mit bunten Chicorinoblättchen, die ich auf dem grünen Markt entdeckt hatte, und sizilianischen Orangen.
Als Dressing genügt  Olivenöl, Balsamico und Petersilie.
Außerdem hatte ich mal wieder ein paar Topinamburknollen mitgenommen, die werden gekocht und mit dem andalusischen Safrangewürz püriert.
Und jetzt der Hammer: ein perfekt pochiertes Mikrowellenei, darauf gehobelte Belper Knolle und der Rest des schwarzen Trüffels.
TopinamburPürée
pochiertes Ei
Belper Knolle und Trüffel
Was für eine Kombination!

Montag, 2. Februar 2015

ORANGEN UND SCHINKENBANANE

Endlich ist die nächste Lieferung sizilianischer Orangen da!
Hat diesmal ganz schön lang gedauert....dafür sind die Früchte super reif und aromatisch.
Und abends gab's dann mal wieder die obligatorsiche, einmal im Jahr mindestens nötige, leckere Schinkenbanane :-D
Diesmal gab's dazu ein KochzivilistenCurryJoghurtsößchen, für das ich die Dose gewaltsam und zerstörend öffnen musste (hat sich aber gelohnt, dieses, bereits geröstete :-) Currypulver ist schon echt klasse) und, der knappen Zeit geschuldet, dazu einen Convenience KichererbsenGemüseEintopf.
Man muss halt gelegentlich Abstriche machen :-(

Gebratene Schinkenbanane
mit
CurryJoghurt
und 
KichererbsenGemüse

Also, die Banane und das Joghurt: genial!
Über den Rest schweigen wir.
Und holen uns die Vitamine von den Orangen.

Sonntag, 1. Februar 2015

DOPPELT OTTOLENGHI

Heute war mal wieder genug Zeit, um etwas aufwändigeres zu kochen.
Wochenende ist schon schön :-)

Und aufwändig ist gleich Ottolenghi.

Gleich zwei neue Rezepte habe ich ausprobiert.
Zum einen die Möhrenpaste mit Harissa.
Dafür werden lila und gelbe Rüben in Olivenöl und Butter angeschmort, mit Gemüsebrühe weich geköchelt, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Harissa, zerdrücktem Knoblauch und Sesamöl grob püriert und zum durchziehen beiseite gestellt.
Währenddessen kann man schon mal einen griechischen Joghurt mit Zitronenssaft und Sesamöl verrühren, salzen und pfeffern und auch erst mal kühlstellen.
Und jetzt wird's kompliziert!
Da ist schon etwas Kontrolle nötig.
Der Meister der Lamiacucina hat's vorgemacht. Ich bin mutig und versuche es auch.
 
In einer beschichteten Pfanne wird 115 g Kichererbsenmehl unter stetem Rühren karamellbraun geröstet. Hat bei mir ca. 20 Minuten gedauert und hervorragend nussig gerochen.

Dann wird das Mehl in 260 ml Wasser mit 1 EL Olivenöl, einem Eigelb, Salz und Pfeffer verrührt und quillt eine halbe Stunde vor sich hin, bevor das steifgeschlagene Eiweiß untergehoben wird.
 
Jetzt pinselt man eine kleine antihaftbeschichtete Pfanne mit wenig Öl aus und erhitzt sie bei hoher Temperatur, dann zurückschalten auf mittlere Temperatur und zwei EL des Soccateigs in die Pfanne gießen (ca. 5 mm dick).
Nach zwei Minuten, wenn Luftbläschen an der Oberfläche erscheinen, ist die Unterseite gestockt. Mit einer Palette zuerst die Ränder lösen, dann den Pfannkuchen vorsichtig anheben und umdrehen. Eine weitere Minute backen.
Danach auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren und alle zusammen 15 Minuten im Ofen fertig backen.
So, und jetzt wird kombiniert.
Geröstete Socca
mit
HarissaMöhrenPaste/ Schwarzkümmel/ Joghurt
Hat sich gelohnt!
Das schmeckt nochmal intensiver nussiger als normal angerührte Socca.

Samstag, 31. Januar 2015

MARCHE FRANCAIS

Ganz zufällig bin ich heuer auch wieder zum französischen Markt in Würzburg gekommen.
Irgendwie sehe ich da nie Werbung für vorher....aber der lieben Ulrike, die ich spontan getroffen hatte, ging es genauso!

Ist aber immer wieder ein Erlebnis und es macht einfach Spass, sich durch die verschiedenen französischen Spezialitäten zu probieren und das ein oder andere Schmankerl mitzunehmen.

 Und: es hat sogar kurz mal die Sonne geschienen!!


Freitag, 30. Januar 2015

PIZZAFREITAG: GENIAL!

Gleich vorweg: beste Pizza ever!!
Von der lieben Sus hatte ich beim letzten Foodbloggerstammtisch original italienisches Pizzamehl und frischgezopfte Burrata mitgebracht bekommen.
Hab' ich bei uns nämlich noch nicht entdeckt, aber wofür hat man liebe Foodbloggerkollegen ;-)

Damit die Pizza der Woche vollends perfekt wird, habe ich mir auf dem Markt eine kleine Trüffelknolle und tatsächlich schon sehr aromatische Kirschtomaten besorgt.
Den Teig habe ich nach einem Rezept von Barbara zubereitet, ein Teil wurde gleich verarbeitet, der Rest für spätere Pizzafreitage eingefroren.

Pizzateig:

500 g Pizzamehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1/4 TL Zucker
300 ml warmes Wasser
3 EL Olivenöl

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Wasser und Olivenöl dazugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken (mit einem Handtuch) und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.
Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, nochmal etwas kneten und dann in 4 Stücke teilen. Diese unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Die Teigstücke auf etwas Hartweizengrieß einzeln ausrollen oder die nicht benötigten Teigstücke einfrieren.
 











































Nachdem der Teig nochmal etwas gehen durfte, habe ich ihn mit einem Teil der Burrata und ein paar Kirschtomaten belegt und dann im sehr heißen Ofen auf dem vorgeheizten Pizzastein 10 Minuten gebacken.
Auf den gebackenen Pizzafladen kam dann der Rest der Burrata, frisch gehobelter Trüffel, der Rest des kroatischen Trüffelöls, Salz und Pfeffer.
Dazu gab es einen wunderbar aromatischen Wildkräutersalat, den ich ebenfalls auf dem Grünen Markt mitgenommen hatte.
Pizza Burrata 
mit 
Trüffel und Kirschtomaten

Also der Teig war wirklich perfekt. Ist super aufgegangen, schnön knusprig und trotzdem saftig geblieben und der Belag war sowieso absolute Spitze.
Ich bin begeistert!!

Mittwoch, 28. Januar 2015

PARMESANROSMARINPOLENTA

Schon Ewigkeiten gab es keine Polenta mehr!
Und dabei ist das so schnell gemacht.
Ich habe einfach 100 g Maisgrieß mit Salz und Rosmarin gewürzt, soviel kochendes Wasser dazugeschüttet, bis es eine zähe Masse ergab und in einer geölten Auflaufform, ordentlich mit Parmesan bestreut, eine halbe Stunde gebacken.
Nebenbei kann man ein Tomatensößchen mit Oliven, Kapern, Sardellen und stückigen Tomaten köcheln, gewürzt mit einer Prise Piment und Bruschettagewürz.

ParmesanRosmarinPolenta
mit
scharfer Tomatensauce

Wunderbar! Gebackener Käse ist immer gut.

Montag, 26. Januar 2015

GEBACKENER BUTTERNUT KOREA STYLE

Montag.
Sauwetter.
Da muss ein Lieblingsessen her.
Ich hab's aber ein bisschen variiert.

Der gewürfelte Butternut wurde wie gehabt mit Sesamöl, gemahlenem Cardamom und Coriander eine halbe Stunde im Backofen gebacken.
Aber die Grapefruit habe ich mit dem von der lieben Sus am letzten Stammtisch aus Korea mitgebrachtem scharfen Chilipulver mariniert.
Der erste Geschmackstest sagt: ganz schön scharf, irgendwie aber auch fruchtig.
 
Zusätzlich wurde noch der aufgefangene Grapefruitsaft mit Gomasio und Tahini zu einem Sößchen verrührt.
Und dann wird alles kombiniert.

GebackenerButternut mit ChiliGrapefruit
und
TahiniDip

Passt!
Ist zwar immer noch ganz schön scharf, aber mit der bitteren Note der Grapefruit harmoniert das koreanische Pulver sehr gut.
Und Kürbis geht ja sowieso immer.

Samstag, 24. Januar 2015

AUF EIN NEUES! GENUSSBLOGGERTREFFEN IM JANUAR

Der erste Stammtisch im neuen Jahr fand auch gleich in neuen Räumen statt.
Wir sind dem Cheffe des Il Castello und seinem Koch in sein zweites, etwas zentraler in der Stadt gelegenes Restaurant La Rustica gefolgt und wollten mal testen, ob wir da auch so gut verköstigt werden wie gewohnt.

Zuerst wurden aber die von der lieben Sus mitgebrachten koreanischen Spezialitäten ausführlich diskutiert!
Bin ja mal gespannt auf meinen ersten Versuch mit diesem Superpulver  ;-)
Als Aperitivo gab es einen erfrischenden Ramazotti Rosato Sprizz.
Schmeckt nach Sommer.
Ungefähr so warm war es auch im Lokal, der Pizzaofen hat ordentlich eingeheizt!
Was ein wenig schade war: es ging sofort los mit dem Menü, kein Gruß aus der Küche diesmal.
Dafür war die fischige Vorspeisenplatte wieder reich bestückt!
Und es gab altbewährtes aber auch etwas ganz neues.
Lachs- und ThunfischCarpaccio
Alici
Gratinierte Jakobsmuscheln
Die Muscheln waren fantastisch überbacken! Sehr zartes Fleisch und eine schön zitronige Note.
Wobei die Zitronen, wie festgestellt wurde, diesmal genau abgezählt waren ;-)
Und die kleinen gebackenen Sardellen waren heiß begehrt! Fast wäre wegen der Letzten ein kleines bisschen Futterkampf aufgekommen.
Ich fand die Trombini diesmal noch einen Tick besser! Frisch aus einem superheißen Pizzaofen hat halt doch was.
Auch wenn wir es ja inzwischen wissen, wie immer überfuttert man sich an diesen kleinen Stängchen beim Warten auf den Hauptgang.
Und auch hier gab es diesmal etwas neues:
Filets von Lachs/ Rotbarsch/ Adlerfisch
Südamerikanische Rotgarnelen
Calamari Diavolo

Die Beilagen:
Parmesangratinierter Fenchel
Rosmarinkartoffeln
ZitronigParmesaniger Spinat
Die scharfen Calamari waren butterzart und wirklich ein Genuss.
Und der Adlerfisch, den ich bisher noch nie probiert hatte, schmeckt ganz hervorragend.
Dann kam doch noch ein kleiner Gruß aus der Küche.
So ganz ohne Fleisch wollte uns Cheffe Enio nicht davonkommen lassen.

Kalbsmedaillons in Rosmarinsößchen

Sehr zart.
Der Teller ist zwar leer, aber diesmal mussten wir doch ein paar Reste übriglassen, es war einfach zu üppig.
Und nein, auf die Trombini möchte ich nicht verzichten!
Verdauung!
Gern auch zweimal ;-)
Schließlich musste für erkrankte abwesende sehr vermisste liebe Foodbloggerkollegen mitgetrunken werden.
 
Grappa Paolo :-D

Der Grappa war etwas warm. 
Mag daran liegen, dass die Spirituosen im Regal neben dem Pizzaofen stehen. Aber so entfaltet sich das Aroma besser, hab' ich gesagt bekommen.
Zum Glück hatte der Cheffe ein Einsehen und der Nachtisch fiel etwas gemäßigter aus.
 

 
Espresso gehört einfach dazu.

Unser Resumée des Abends: die Qualität passt immer noch. Von der Üppigkeit der Platten brauchen wir gar nicht zu reden ;-)
Es ist alles super frisch und liebevoll zubereitet.
Auch das Ambiente war sehr schön, es herrscht zwar viel Betrieb, aber trotzdem hatte der Cheffe genug Zeit, uns die ein oder andere Geschichte zu erzählen.
Und: die gewohnte Hintergrundmusik ist auch da :-D

Also, meinetwegen können wir gerne wieder hin!