Montag, 18. August 2014

RETTICH SPAGHETTI UND ANGEMACHTER CAMEMBERT

Was man nicht alles spiralisieren kann!
Rettich zum Beispiel geht ganz wunderbar.

Wenn man die Rettichspaghetti etwas salzt, Wasser ziehen lässt und dann abspült sind sie auch gar nicht mehr so arg scharf sondern nur noch schön knackig.
Passt prima zusammen mit einer Creme aus reifem, zerdrücktem Camembert, Frischkäse und Paprikapaste und Currypulver.
Noch ein wenig Petersilie und Pfeffer darüber, fertig.
Rettichspaghetti
mit
angemachtem Camembert
Zermanscht sieht das dann so aus:
Schmeckt!
Eigentlich war das ja nach dem üppigen Hirschragout mit Spätzle* von heute mittag nicht mehr nötig....aber es macht einfach Spass, Gemüse zu schnitzen ;-)


*Hab' ich euch leider vorenthalten, war nämlich nicht selbstgemacht sondern profanes Mensaessen. Hat aber überraschend gut geschmeckt.

Sonntag, 17. August 2014

MEINE ERSTEN FEIGEN HEUER SIND REIF!

Es ist kalt.
Eigentlich kann man sich nur einmummeln und schlafen.
So gut haben es aber nur Katzen.
Ich dagegen habe Hunger, will Sommer und außerdem sind die ersten kleine Feigen an meinem Bäumchen reif.
Also wird ein prima Sommersalat gemacht.
So!
Dafür halbiere ich ein paar Kirschtomätchen, gebe ordentlich viel Basilikum dazu, je einen Klecks Hüttenkäse mit einer Feige darauf, den letzten Rest gehobelte Belper Knolle sowie etwas Salz, Balsamico und Olivenöl.
FeigenSalat
mit
Tomate Basilikum
Belper Knolle und Hüttenkäse Das schmeckt nach Sommer!
Sind sie auch klein, meine Feigen, so haben sie dennoch ganz schön viel Aroma.
Und die Kombination ist auch prima.
Zumindest, wenn man gerade keine frische Burrata im Hause hat ;-)
 

Freitag, 15. August 2014

FLAMKUCHEN MIT VIERERLEI ZIEGE UND WILDSCHWEINSCHINKEN

Heute ist es soweit!
Die Ziegenricotta kommt zum Einsatz.
Und zwar in einer absolut genialen Kombination.
Inspiriert wurde ich durch Juliane, meiner Flamkuchenschwester im Geiste ;-)

Statt der Pizza der Woche gab es also einen Flamkuchen der Woche.
Geknetet aus 250g Dinkelmehl, 2 EL Olivenöl, 125 ml Wasser und etwas Salz.
Solange der Teig bei Raumtemperatur etwas ruht, kann man die übrigen Vorbereitungen treffen:
  • Ziegenquark mit etwas Ziegenmolke, geriebenem Ziegenbutterkäse, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren
  • Wildschweinschinken in Streifen rupfen
  • Aprikosen achteln

Dann werden zwei ganz dünne Fladen ausgerollt und mit den Zutaten belegt.
Auf dem im Ofen vorgeheizten Pizzastein wird der Fladen dann so eine Viertelstunde knusprig gebacken.
Und mit der Ziegenricotta, die über Nacht im Kühlschrank noch mal ein ganzes Stück fester geworden ist und äußerst würzig ziegig schmeckt, verfeinert.
Flamkuchen
mit
ViererleiZiege und Wildschweinschinken
Das ist die beste Pizza, die ich je gegessen habe!
Sage ich aber jedesmal bei der Pizza der Woche ;-)

Also, das Fazit: der Aufwand für die Ziegenricottaproduktion hat sich gelohnt.
Und mit 2 Euro 30 (ohne Arbeits- und Produktionskosten) sind 100 g doch gar nicht mal so teuer.
Gesetzt den Fall, dass es überhaupt irgendwo Ziegenricotta zu kaufen gibt.

Donnerstag, 14. August 2014

FEIGEN MIT ZIEGENQUARK

Und weil die Ziegenricotta erst mal abkühlen musste, ich aber auf dem Markt außer der Ziegenmilch auch frische Feigen, Rucola und Ziegenquark mitgenommen hatte, gab es dann zum Abendessen einen schönen Salat nach Ottolenghi.

Für den Rucola habe ich ein Dressing angerührt aus Balsamico, Kürbiskernöl, Mangosaft, Ziegenmolke, etwas Senf, Salz und Pfeffer.
Darauf kommen dann die Feigen, der Ziegenquark und Basilikum.
Feigen und Ziegenquark
mit
Basilikum und Rucola

Auch das passt wieder wunderbar zusammen, wie bisher alles nach Ottolenghi gemachte!

ZIEGENRICOTTA

Es ist ja gerade mal drei Jahre her, dass ich meinen ersten und bis jetzt auch letzten Frischkäse produziert habe.
Damals in Form von Paneer aus Kuhmilch.
Jetzt habe ich endlich mal frische Ziegenmilch auf dem Markt bekommen.
Die Milch habe ich mit einem Päckchen in etwas Ziegenmilch aufgelöster Zitronensäure erhitzt, gesalzen und solang gerührt, bis sie ausgeflockt ist.
Dann in ein Mulltuch gegossen und abgesiebt.
Eine professionelle Aufhängung zum Abtropfen gebaut:
Das ganze noch etwas verknotet und weiter abtropfen lassen.
Das dauert!
Schließlich bekommt man das:
Jede Menge salziger Ziegenmolke, die warm ziemlich bäh schmeckt.
Ich habe sie mal in den Kühlschrank gepackt, mal schauen, ob man das Zeugs kalt trinken kann ;-)

Und man bekommt auch noch das:
So ungefähr 100 g cremige Ziegenricotta ist herausgekommen.
Ich stelle sie jetzt mal über Nacht in den Kühlschrank und morgen wird dann irgendwas tolles damit gemacht.



Dienstag, 12. August 2014

ICH BRATE MIR MAL EINE GURKE

Wenn man Melonen braten und Gurken schmoren kann, dann muss man doch auch Gurken braten können!

Heute war die perfekte Gelegenheit dafür, es auszuprobieren.
Erstens hatte ich ein üppiges Arbeitsmittagessen beim Griechen und zweitens wurde ich mit einer fetten Gurke beschenkt.
Da kommt so ein leichtes Abendessen ganz gut.

Ich habe also die Gurke in dicke Stücke geschnitten, eingeölt und dann in der Grillpfanne so lange gebraten, bis sie deutlich grüner und saftiger wurde, dann gesalzen und mit Schwarzkümmel bestreut.
Dazu gab es ein Pesto aus Zucchiniresten mit Basilikum, Knoblauch, Frischkäse, gerösteten Kernen, Salz, Pfeffer und zugegebenermaßen etwas viel Gulaschcreme.
Aber die Gurke an sich ist ja relativ geschmacksneutral, da passt das schon ;-)
Gebratene Gurke
mit
scharfem Zucchinipesto
Mein Fazit: kann man machen, muss aber echt nicht sein.
Warme Gurke erschließt sich mir leider immer noch nicht.
Aber das Pesto war prima!

Montag, 11. August 2014

ZUCCHININEST MIT GARNELEN

Der Plan war, viele kleine Zucchininester in der Muffinform zu basteln.
Das war mir dann aber schon wieder zu mühsam, ich hatte Hunger.
Also kam das ganze in meine übliche Silikonform, geht auch prima.
Soviel nur vorweg ;-)

Ich habe mit meinem BleistiftGemüsespitzer als erstes mal schöne Zucchinistreifen produziert.
Die kamen dann in eben jene Silikonform zusammen mit ein paar sonnengetrockneten Tomaten und Garnelen.
Darüber kam ein Guss aus:
  • 200 g Ziegenjoghurt
  • 4 Eiern
  • einer gehackter Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • 3 EL Buchweizenpolenta
Im Backofen bei 200 Grad dauert es ungefähr eine halbe Stunde, bis die Masse stockt und bräunt.
Lässt sich dann sehr gut in Viertel schneiden und mit Basilikum und einem kleinen Salat (nicht im Bild) genießen.
ZucchiniNest
mit
Garnelen
Schmeckt wunderbar!
Vor allem die Garnelen mit der Polentakruste sind prima...ich ziehe in Erwägung, einfach mal so ein paar Shrimps in Eierpolenta zu backen, das wäre bestimmt lecker.

Samstag, 9. August 2014

ÜBER DEN WEINBERGEN VON WÜRZBURG

Es ist schon eine Weile her, als ich das letzte mal beim Reiser am Stein gespeist habe.
Genauer gesagt war das kurz nach der Eröffnung 2002.
Wurde also mal wieder Zeit für eine Wiederholung.
Die Terrasse mit dem Blick über Würzburg ist schon wirklich einmalig, ebenso wie die Idee mit dem Freistil Menu.
Man weiß nur die Zutaten, die Kombination bleibt eine Überraschung.

Das Menu bestand aus:

Makrele Fromage blanc Ravioli „Saint Maure“ Graupen Safran Aprikosen Pfifferlinge Himbeer-Paprikasorbet Jakobsmuschel Kürbiskernöl Zitronengras KarottenKreuzkümmelJus Brunnenkresse Tomaten Beeren Ochsenmark Rote Bete Rehrücken

Los ging's mit dem Ameuse guele:
Der Fischgang:
Das Süppchen:
Der Pastagang:
Mein Lieblingsteller ;-)
Der Fleischgang:
Das Dessert:
Ein sehr interessant zusammengestelltes Menu mit ein paar durchaus überraschenden und für mich neuen Kombinationen.
Nicht alles hat mir geschmeckt, so fand ich das Tomateneis recht intensiv zu der fetten Makrele.
Aber die Graupendrops oder diese hauchzarten mit Ziegenkäse gefüllten Ravioli in dem Brunnenkresseschaum waren der Hammer.

Allerdings.....da ich ja erst kürzlich bei Alexander Herrmann speisen durfte, erkenne ich durchaus inzwischen Unterschiede in der kulinarischen Leistung ;-)
Dort war es schon noch einen Tick raffinierter und filigraner.
Trotzdem: ein sehr schöner Abend!

Donnerstag, 7. August 2014

BARSCHKÜCHLEIN MIT GURKE

Es waren immer noch Zucchini übrig.
Und der Fisch der Woche steht noch aus.
Also gibt es Fischküchle.
Und Gurkenspaghetti dazu, mir gefällt mein neues Küchenutensil, dieser Gemüsespiralenschnitzer ist lustig.
Allerdings stelle ich fest, dass sich Gurke nicht so hübsch wie Zucchini spiralisieren lässt.
Zu weich?
Egal: die Gurkenschnitze werden mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Wasabimeerrettich vermengt.

Für die Fischküchle braucht man:
  • 350 g Goldbarsch
  • eine Zwiebel
  • eine Karotte
  • 1/2 Zucchini
  • Abrieb einer Biozitrone
  • ein Ei
  • 1/2 EL Speisestärke
  • 2 EL Olivenöl
  • Ducca, Salz und Pfeffer
Alle Zutaten werden mit der Küchenmaschine kleingehäckselt und gewürzt, dann kann man aus der Masse kleine Bällchen formen, etwas plattdrücken und im Backofen eine halbe Stunde lang backen.
Fischküchle 
mit 
WasabiGurkenspaghetti
Schmeckt gut und ist auf jeden Fall grätenfrei.

Dienstag, 5. August 2014

ZUCCHINI EINFACH UND SCHNELL

Und trotzdem gut!
In Scheiben geschnittene Zucchini, mit einem Sößchen aus Tomatenmark, Olivenöl, Gartenkräutern, Chili, Salz, Pfeffer  werden kurz und heiß im Ofen gebacken und dann mit Belper Knolle bestreut: schnell fertig, sehr gut und optimal zur Verwertung vieler Zucchini geeignet.
 KäseZucchini