Dienstag, 26. Februar 2013

MEIN ERSTES POCHIERTES EI

Hab gar nicht gewusst, dass ich das kann :-)
Denn warum auch immer, ich habe noch nie ein Ei pochiert.

Unter das Ei kam in Hühnerfond und Weißwein gedünsteter Blumenkohl, verfeinert mit einem Esslöffel Dijonsenf, Salz und Pfeffer.
Und noch Rindersaftschinken und Schnittlauch, passt gut zu Ei.
Jedenfalls habe ich das Ei vorsichtig in eine Schöpfkelle geschlagen und dann in kochendem Essig-Salz-Wasser vier Minuten pochiert.
Wisst ihr alle längst, wie so was geht, mir schon klar ;-)

Blumenkohl
mit
Schinken und Ei

So, und was kann man noch so alles mit Pochierten Eiern machen??

Sonntag, 24. Februar 2013

RÜCKBLICK MIT PULSWÄRMERN

Zuviel Schnee.
Da wird man ja trübsinnig.
Dagegen hilft: Kochen und Handarbeiten :-)

Meist gab es allerdings schon bekannte und bewährte Gerichte...irgendwie bin ich gerade nicht so kreativ....mir fehlt die Sonne.
Immerhin hatten wir einmal was von Ottolenghi:
Blumenkohl
mit
Berberitzen und Safran

Rezept:

1 1/2 Teel. Safranfäden
1 Blumenkohl, in mittelgroße Röschen geteilt
1 große Rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
100 Gramm Berberitzen
90 Gramm Grüne Oliven, entsteint und längs halbiert
4 EL Olivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer
4 EL grob gehackte Petersilie
1 EL Tahini-Sesampaste


Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Safranfäden in eine kleine
Schüssel geben und mit 80 ml kochendem Wasser übegießen. 1 Minute
ziehen lassen, dann den Safran mit dem Wasser in eine große Schüssel
geben. Die restlichen Zutaten außer der Petersilie hinzufügen und
mit den Händen alles gut vermischen.

Die Mischung in eine Auflaufform füllen, mit Aluminiumfolie abdecken
und 30-45 Minuten im Ofen backen, bis der Blumenkohl gar, aber noch
leicht bissfest ist. Nach der Hälfte der Garzeit gut umrühren und wieder abdecken.

Sobald der Blumenkohl fertig ist, die Form aus dem Ofen nehmen und
die Folie entfernen. Das Gemüse kurz abkühen lassen, die Petersilie
unterrühren.
Den Blumenkohl mit etwas Tahini beträufeln.

Schmeckt gut als Beilage zu Fisch.
Aber mein Lieblingsgericht von Ottolenghi wird es wohl nicht, liegt aber auch daran, dass ich eher nicht so der Kohlfan bin.
Mit den Berberitzen drin hat es aber was!

Dann gab es nochmal einen fruchtigen Gemüsesalat:
 
Auberginen mit Orange
Rezept:
  • 3 kleine Auberginen
  • 1 Orange
  • Balsamico
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Zucker
  • Olivenöl
  • Schnittlauch

Die Auberginen in Scheiben schneiden, einölen und im Backöfen gar grillen. In der Zwischenzeit die Orange filetieren und die Filets halbieren. Dabei den austretenden Saft in einer Schüssel auffangen. Den Rest der Orangenhäute noch auspressen.

Salz, Zucker, Pfeffer, Essig und Öl zum Orangensaft geben und zu einer Vinaigrette verrühren.

Die gegrillten Auberginenscheiben mit der Vinaigrette marinieren.
Den Schnittlauch dazugeben. Alles gut mischen.
Der Salat sollte lauwarm sein.
Das könnte ich mir auch für den Sommer als Grillbeilage gut denken!

So, was gibt es sonst noch zu erzählen?
Ich saß oft am warmen Ofen und habe gehäkelt.
Und zwar Pulswärmer.
Hier die hübschesten und wärmsten:
 
Feine Sache. Geht schnell. Ist also was für mich.

Aber trotzdem will ich jetzt Frühling.

Sonntag, 3. Februar 2013

VIERFACHE KÜRBISDOSIS

Schon wieder Kürbis.
Tut mir leid. Nee, eigentlich nicht, denn ich mag ja Kürbis :-)
Diesmal in der Variante Risotto.
Bei Steph gesehen und sofort nachgemacht.
Kürbisrisotto


Ich habe das Risotto vielleicht ein bisschen lang gekocht, durch das Kürbispüree und den geriebenen Büffelmilchkäse (Neuentdeckung in der Käsetheke, total lecker) war es etwas breiig....aber der Geschmack von Kürbispüree, Kürbiswürfel, Kürbiskernöl und vor allem Kürbiskernkrokant war richtig gut.
Aber nur was für echte Kürbisfans :-)

Rezept:

Zutaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl zum Anschwitzen
200 g Risottoreis
100 ml Weißwein
ca. 600 ml Geflügelfond
3 gute ELKürbispüree
50 g frisch geriebener Granbu (Büffelmilchkäse)
Salz und Pfeffer
1/4 Hokkaido-Kürbis

1 Handvoll Kürbiskerne
2 EL Zucker
Kürbiskernöl

Zubereitung
Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen, Reis hinzufügen und kurz mitdünsten lassen.
Mit Weißwein ablöschen und diesen einkochen lassen, jetzt das Kürbispüree dazugeben und etwas salzen. Nach und nach unter stetigem Rühren die Brühe angießen. Den Reis al dente garen.
In der Zwischenzeit den Kürbis in Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten, der Kürbis soll aber nicht zu weich werden. Die gebräunten Kürbiswürfel beiseite stellen.
Für das Kürbiskernkrokant die Kürbiskerne in einer Pfanne OHNE Fett anrösten, dann den Zucker darüber streuen und schmelzen lassen. Verrühren, so dass die Kerne rundherum mit Zucker überzogen sind und zum Abkühlen auf ein Stückchen Backpapier geben. Sobald die Kerne und der Zucker abgekühlt sind, mit einem Messer grob hacken.

Den fertigen Risotto mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und den geriebenen Nordländer oder Parmesan unterrühren. Ein paar Minuten ruhen lassen, dann evtl. nochmals nachsalzen.
Einen Teil der angebratenen Kürbiswürfel unter den Risotto rühren, den Rest nach dem Anrichten auf dem Teller darüber geben. Kürbiskrokant darüberstreuen und mit Kürbiskernöl beträufelt servieren.

Sonntag, 27. Januar 2013

KÜRBISHUMMUS

Noch gibt es Kürbisse, das muss ich ausnutzen!
Ein Hokkaido wurde gewürfelt mit Knoblauch angebraten, dann mit etwas Wasser weichgekocht und püriert.
Mit einem halben Teelöffel Harissa und einem Esslöffel Tahinasesampaste sowie etwas Salz und Pfeffer wird alles abgeschmeckt.
Und als Krönung kommt eine Handvoll meiner frischerworbenen getrockneten Berberitzen darunter.
Das schmeckt dann super als Brotaufstrich, als Dip oder mit ein paar Kapern verziert auch einfach so:
Kürbishummus

Mit den leicht süßlichem Berberitzengeschmack und dem nussigen Tahina schmeckt das unglaublich gut.
Da könnte ich mich reinlegen ;-)
Obwohl ein paar geröstete Sesamkörner dazu auch nicht schlecht gewesen wären....

Sonntag, 20. Januar 2013

LAMMBERBERITZENKLOPSE

Es gibt doch alles in Würzburg, man muss es nur finden ;-)
Neulich dachte ich noch, ich könne nie Tinas Lammbällchen nachkochen.
Und dann am Freitag: an einem Gewürzstand auf dem Marktplatz fielen mir tatsächlich Berberitzen in die Hände!
Juchu.
Lammhack wurde auch aufgetrieben und das nächste Ottolenghi-Rezept war fällig.
Diesmal aus "Jerusalem".
Ein paar Veränderungen habe ich gemacht....war auch eine gute Sache!

Rezept:

Zutaten
  • 375 g Lammhack
  • 1 kleine gehackte Zwiebel
  • halber Bund gehackte glatte Petersilie
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • etwas Piment, Zimt, Muskat und Harissa
  • geröstete Pinienkerne
  • 30 g Berberitze
  • 1 kleines Ei
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 250 g geschälte Schalotten
  • 100 ml Weisswein
  • 250 ml Hühnerfond
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Zucker
  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 4 frische Aprikosen
  • 200 g Joghurt mit einem EL Tahinapaste
  • Koriander und Petersilie
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
Zubereitung
  1. Lammhack mit Zwiebel, Gewürzen, Berberitze, Ei in einer Schüssel mit den Händen ordentlich verkneten. Dann in golfballgrosse Bälle formen.
  2. Ein Drittel des Öl in einem breiten Topf erhitzen. Die Fleischbällchen darin rundherum anbraten, bis sie etwas Farbe haben. Bei Bedarf in mehreren Etappen braten. Dann die Bällchen herausnehmen und das Fett aus dem Topf wischen.
  3. Das restliche Öl in diesem Topf erhitzen, Schalotten zugeben und für 10 Minuten unter rühren köcheln, bis sie goldbraun sind.
  4. Mit Weisswein ablöschen, dann Brühe, Thymian, Zucker, Salz und Pfeffer zugeben.
  5. Lammbällchen und Aprikosen zwischen und auf den Schalotten platzieren. Die Bällchen sollten möglichst nahezu mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  6. Zum Kochen bringen, dann abdecken und auf kleiner Hitze für 15 Minuten sanft köcheln lassen. Dann eine halbe Stunde ohne Deckel sanft köcheln lassen, bis die Sauce reduziert und intensiviert ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Joghurt und Kräutern bestreut servieren.
Lammbällchen 
mit
Berberitzen und Aprikosen

Stimmt schon, der kann was, der Ottolenghi.
Das süßliche von Aprikosen mit dem säuerlichen der Berberitze passt prima zum würzigen Lamm.
Und durch die frischen Aprikosen wurde die Sauce auch so richtig schön cremig.
Feines Essen.
Danke Tina für die Inspiration!

Sonntag, 13. Januar 2013

PASTA MIT KÜRBISZIEGE

Banale Nudeln hat sich der Mitgenießer nach all den Weihnachtsschlemmereien mal wieder gewünscht.
Aber gerne!
Es gibt Tagliatelle.
Mit einer Sauce aus mit Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Kürbiswürfeln. Püriert mit Ziegenfrischkäse, einem Schuß Weisswein, Thymian, Salz und Pfeffer.
Dazu im Ofen mit Olivenöl und Thymian geröstete Tomatenhälften und geröstete Pinienkerne.

Pasta 
mit 
KürbisZiegenfrischkäsesauce und Grilltomaten

Wunderbar cremig und geschmacksintensiv.

Samstag, 5. Januar 2013

KRÄUTERPOLENTA

Endlich darf ich wieder richtig kochen :-)
Und natürlich muss es Ottolenghi sein.
Bei diesem Schmuddelwetter braucht man Soulfood.
Polenta! Auf S.264 in Genussvoll vegetarisch findet sich das passende.
Ich muss allerdings ein bisschen abwandeln, Pilze am Abend liegen immer so schwer im Magen....Kürbis passt auch gut zu Taleggio.

Und so hab' ich's gemacht:


Kräuterpolenta mit Kürbis

(für 2 Personen, nach Yotam Ottolenghi: Genußvoll vegetarisch)
Zutaten:
Für die Polenta:
80g Polenta
500ml Gemüsefond
80g geriebener Parmesan
30g Butter
1 TL Zahtar
100g Taleggio in 1cm dicken Scheiben

Für den Kürbisbelag:
500g gewürfelten Hokkaidokürbis
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 EL Zahtar
1 EL Kürbiskernöl
Salz und Pfeffer

1. Brühe zum Kochen bringen, die Polenta langsam einrieseln lassen und auf niedrigster Hitze unter häufigem Rühren köcheln, bis sie sich vom Rand löst.

2. Währenddessen den Kürbis würfeln und einölen und im Backofen bei 200 Grad 20 min backen.
In einer Schüssel mit dem zerdrückten Knoblauch, Zahtar und Kürbiskernöl mischen. Salzen, pfeffern und ggf. warmstellen.

3. Backofengrill vorheizen. Parmesan, Butter und Zahtar in die Polenta einrühren und auf eine ofenfeste Platte streichen. Mit den Käsewürfeln belegen und unter den Grill schieben, bis der Käse Bläschen wirft. Polenta herausnehmen, mit Kürbis bedecken und nochmals 1 Minute unter den Grill.
 
 KräuterPolenta
mit
Taleggio und Kürbis
 
Ein Spinatsalat dazu und alles wird gut!
Ich bin echt immer noch begeistert von meinem Kochbuch.

Mittwoch, 2. Januar 2013

NEUJAHRSMATJES

Fast hätte ich ihn verschlafen, den Beginn des neuen Jahres.
Es war soo gemütlich auf dem Sofa....vor allem nach unserem extrem leckeren, leider bilderlosen Silvesteressen im Restaurant Walfisch in Würzburg.
Foto war zuhause und Handycam leer.
Also müssen wir nochmal hin, denn es war wirklich dokumentatsionswürdig!!

Jedenfalls gab es dann an Neujahr den obligatorischen Katerfisch.
Also für den Kater gab es Seelachs und Thunfisch.
Und für uns Matjes in zwei Varianten:

SahneApfelZwiebelGurkenMatjes
und
RoteBeteApfelZwiebelKapernCurryMatjes

Beides fein. Wenn auch nicht fotografierbar bei Kunstlicht :-(

Jetzt kann es anfangen, das Jahr 2013!!

Sonntag, 30. Dezember 2012

ENDLICH WIEDER PIZZA

So, die Feiertage sind geschafft und wir können wieder zuhause kochen ;-)
Als erstes gibt es: PIZZA!

Bei den diversen Weihnachtsmenüs gab es nie eine zur Auswahl, sonst hätte ich natürlich sofort Pizza statt Braten gewählt :-)
Nee, Spass, unser Weihnachtsessen war schon fein heuer.

So, jetzt zur Pizza.
Es gab mal wieder halb halb.
Ich wollte auf meiner Hälfte Radicchio, den der Mitgenießer nicht ausstehen kann, kombiniert mit Apfelscheiben, Rosmarin und Blue Stilton.
Die zweite Hälfte wurde belegt mit einer Käsetomatensauce, Speckwürfeln, Tomaten, Rosmarin und viel geriebenem Old Amsterdam.
 Zwei halbe Pizzen mit Dinkelhefeteig.
 
Old Amsterdam Tomaten Speck Pizza
 
Radicchio Blue Stilton Pizza

Oh ja, das hat mir gefehlt :-)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

KULINARISCHE WEIHNACHTSZUSAMMENFASSUNG TEIL II

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging's zum Sophienbäck in Würzburg.
Wir hatten den schönsten Platz am Kamin in dem netten Jugendstilrestaurant.
Und kaum saßen wir, gab es auch schon ein Ameuse gueule:
 Lebkuchenbutter mit Baguette

Sehr weihnachtlich zimtiger Geschmack.
Sicherheitshalber habe ich mir wieder eine Suppe bestellt!
Und die kam tatsächlich schon kurz nach den Pommes für's Kind.
Spinatsüppchen mit Speck Tomaten und Parmesan

Ein wenig heißer hätte sie sein können, aber wir wollen mal nicht so sein, ist ja Weihnachten.
Geschmeckt hat die Suppe wirklich gut. Und das Sahneherz war auch erträglich ;-)

Kurz danach kam schon der Hauptgang.
Und zwar für alle ziemlich gleichzeitig.
Respekt.
 
Mandelspätzle
mit
Wildschweinsteak Wildschweinsaltimbocca und Wildschweinbraten 
in
Sherrysauce

Super lecker!
Das Steak war noch rosa und extrem zart. Der in Schinken gewickelte Teil äußerst würzig und der Braten mit Sauce gut knusprig und mit Knoblauch gespickt.
Aber die Spätzle waren der absolute Traum. Da hätte ich gerne noch eine Portion von gegessen (wenn noch Platz gewesen wäre).

So war der letzte Weihnachtstag auch tatsächlich der beste, kulinarisch gesehen.
Obwohl das Lokal voll war, hatten wir prima Service und vom Preis her kann man echt nichts sagen.

Zum Kaffee mussten wir dann aber auf Reste zurückgreifen, irgendwie hatte ich mir eingebildet, einen offenen Bäcker zu finden....Fehlanzeige.
War aber auch nicht so schlimm, wirklich hungrig war keiner mehr :-)

Und was gibt es morgen??